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	<title>Clubkultur &#8211; Clubcommission Berlin</title>
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	<description>Verband der Berliner Club-, Party- und Kulturereignisveranstalter e.V.</description>
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	<title>Clubkultur &#8211; Clubcommission Berlin</title>
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		<title>TAG DER CLUBKULTUR 2026 startet Bewerbungsphase für Kulturpreis der Berliner Clubkultur</title>
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		<dc:creator><![CDATA[corinnacerruti]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2026 12:33:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Es stehen 32 Auszeichnungen für Berliner Clubs und Kollektive, mit Preisgeldern zwischen 5.000 und 20.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen können ab heute, dem 15. Juni eingereicht werden. Die diesjährige Festivalwoche rund um den TAG DER CLUBKULTUR findet vom 3. bis 11. Oktober unter dem Motto „STAY CORE“ statt. Der TAG DER CLUBKULTUR startet in seine [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="717" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/TDC2026-Banner-Newsletter-Mailchimp-1-1024x717.png" alt="" class="wp-image-4302" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/TDC2026-Banner-Newsletter-Mailchimp-1-1024x717.png 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/TDC2026-Banner-Newsletter-Mailchimp-1-300x210.png 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/TDC2026-Banner-Newsletter-Mailchimp-1-768x538.png 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/TDC2026-Banner-Newsletter-Mailchimp-1.png 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es stehen 32 Auszeichnungen für Berliner Clubs und Kollektive, mit Preisgeldern zwischen 5.000 und 20.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen können ab heute, dem 15. Juni eingereicht werden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die diesjährige Festivalwoche rund um den TAG DER CLUBKULTUR findet vom 3. bis 11. Oktober unter dem Motto „STAY CORE“ statt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der TAG DER CLUBKULTUR startet in seine siebte Ausgabe und eröffnet die Bewerbungsphase für den Kulturpreis der Berliner Clubkultur. <strong>Bis zum 13. Juli 2026</strong> können sich Berliner Clubs und Kollektive unter&nbsp;<a href="https://us.list-manage.com/mzm8LriUi7d?e=e51887647c&amp;c2id=731f6a3053e80ea883d40aa79002b4ee">www.tagderclubkultur.berlin</a>&nbsp;bewerben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Kulturpreis würdigt die Clubcommission Berlin herausragende Akteur*innen der Berliner Clubkultur, die durch ihre kulturelle Arbeit, ihre gesellschaftliche Relevanz und ihre kreativen Visionen das kulturelle Leben der Stadt prägen. Insgesamt werden 2026 Preisgelder in Höhe von 410.000 Euro vergeben. Ausgezeichnet werden 32 Clubs und Kollektive in den Kategorien&nbsp;<strong>Raum &amp; Ästhetik</strong>,&nbsp;<strong>Programm</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Community</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„<em>Clubkultur schafft Räume für Begegnung, kulturelle Experimente und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade in Zeiten zunehmenden politischen Drucks auf kulturelle Freiräume möchten wir mit dem TAG DER CLUBKULTUR in der Hauptstadt jene sichtbar machen, die diese Orte gestalten, verteidigen und weiterentwickeln</em>“, so Katharin Ahrend, Projektleiterin des TAG DER CLUBKULTUR und Geschäftsführerin der Clubcommission.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über den TAG DER CLUBKULTUR</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der TAG DER CLUBKULTUR wird zum&nbsp;<strong>siebten Mal</strong>&nbsp;von der&nbsp;<strong>Clubcommission Berlin e.V.</strong> durchgeführt. Das Projekt ist von der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert und gemeinsam mit dem Musicboard Berlin umgesetzt. Ziel ist es, die kulturelle Bedeutung der Berliner Clubkultur sichtbar zu machen und ihre Akteur*innen nachhaltig zu stärken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kulturpreis für herausragende Clubkultur</strong><br><br>Seit 2020 zeichnet der TAG DER CLUBKULTUR Berliner Clubs und Kollektive aus, die mit ihrer Arbeit&nbsp;<strong>neue Perspektiven eröffnen</strong>,&nbsp;<strong>Communities stärken</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>kulturelle Innovation&nbsp;</strong>ermöglichen. Der Preis versteht sich als Anerkennung für die bisherige kulturelle Arbeit und ihren Beitrag zur Berliner Clubkultur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auszeichnungen sind wie folgt dotiert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Clubs: 20.000 Euro pro Auszeichnung</li>



<li>Kollektive: 10.000 Euro pro Auszeichnung</li>



<li>Newcomer-Auszeichnungen: 10.000 Euro für Clubs und 5.000 Euro für Kollektive</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Bewerben können sich alle aktiven Berliner Clubs und Kollektive, die seit mindestens einem Jahr kontinuierlich kulturell tätig sind und ein eigenes öffentlich zugängliches Programm umsetzen, ganz unabhängig von Genre, Größe oder Organisationsform.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Vergabe entscheiden&nbsp;<strong>zwei unabhängige Jurys aus Expert*innen der Berliner Clubkultur</strong>&nbsp;– eine für Clubs, eine für Kollektive. Beide Gremien vereinen Perspektiven aus Musikjournalismus und Labelarbeit, Soundsystem-Kultur und Ballroom, Community Building und kuratorischer Praxis. Der Club Jury gehören an: die Musikjournalistin und Moderatorin&nbsp;<strong>Aida Baghernejad</strong>, DJ und Musikjournalist&nbsp;<strong>Daniel Wang</strong>, die Labelbetreiberin und Veranstalterin&nbsp;<strong>Darwin</strong>&nbsp;sowie die Wiener DJ und Komponistin&nbsp;<strong>Susanne Kirchmayr aka Electric Indigo</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Ixa Psyborg</strong>, Rapperin und Performance Künstlerin. Die Kollektiv Jury setzt sich zusammen aus&nbsp;<strong>Ayosha</strong>&nbsp;<strong>Kortlang</strong>, Mitgründer THF Radio, der DJ und Musikhistorikerin&nbsp;<strong>Immy</strong>, der Kuratorin und Community Builderin&nbsp;<strong>Melissa Perales</strong>, der Künstlerin, Autorin und House Mother&nbsp;<strong>Sophie Yukiko</strong>&nbsp;sowie der Kulturschaffenden und Kuratorin&nbsp;<strong>Zuri Maria Daiß</strong>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Informationen zu den Juror*innen sind auf&nbsp;<a href="https://us.list-manage.com/uUF3VnoeWlR?e=e51887647c&amp;c2id=731f6a3053e80ea883d40aa79002b4ee">www.tagderclubkultur.berlin</a>&nbsp;verfügbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>STAY CORE: Festivalwoche vom 3. bis 11. Oktober 2026</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dem Kulturpreis bildet die stadtweite Festivalwoche die zweite Säule des TAG DER CLUBKULTUR. Unter dem diesjährigen Motto&nbsp;<strong><em>STAY CORE</em></strong>&nbsp;sind Clubs, Kollektive und Veranstaltende eingeladen, Formate zu entwickeln, die sich mit den zentralen Fragen der Gegenwart auseinandersetzen:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wie bleiben kulturelle Freiräume bestehen? Wie schaffen wir Orte für Vielfalt, Widerspruch und Solidarität? Und wie kann Clubkultur auch unter zunehmendem gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Druck ihre Rolle als Experimentierfeld für andere Zukünfte behaupten?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnahme an der Festivalwoche ist unabhängig von einer Bewerbung für den Kulturpreis möglich und steht allen Aktiven der Berliner Clubszene offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Termine</strong><br><br><strong>15.06. bis 12.07.&nbsp;</strong>Bewerbungsphase Kulturpreis für Clubs &amp; Kollektive&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>13.07. bis 09.08.</strong>.\ Bewerbungsphase für Veranstaltung für die diesjährige Festivalwoche des TAG DER CLUBKULTUR unter dem Motto „Stay Core”</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>03.10.2026&nbsp;</strong>Eröffnung TAG DER CLUBKULTUR 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>03.10. bis 11.10.2026</strong>&nbsp;Festival TAG DER CLUBKULTUR 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bewerbungen sind ausschließlich online möglich. Weitere&nbsp;<a href="https://us.list-manage.com/cyyTY9pgJtU?e=e51887647c&amp;c2id=731f6a3053e80ea883d40aa79002b4ee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Informationen</a>,&nbsp;<a href="https://us.list-manage.com/OSdOzFoRLlO?e=e51887647c&amp;c2id=731f6a3053e80ea883d40aa79002b4ee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Teilnahmebedingungen</a>&nbsp;und das&nbsp;<a href="https://us.list-manage.com/3J2DvUVlxio?e=e51887647c&amp;c2id=731f6a3053e80ea883d40aa79002b4ee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bewerbungsformular</a>&nbsp;finden sich unter:&nbsp;<a href="https://us.list-manage.com/g0i7MEL0RJK?e=e51887647c&amp;c2id=731f6a3053e80ea883d40aa79002b4ee">www.tagderclubkultur.berlin</a>. Instagram: <a href="https://us.list-manage.com/Ib9Rl9JFX9r?e=e51887647c&amp;c2id=731f6a3053e80ea883d40aa79002b4ee" target="_blank" rel="noreferrer noopener">@tagderclubkultur</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Open Call: Wer erinnert an die Tanzflächen der Wiedervereinigung?</title>
		<link>https://www.clubcommission.de/open-call-wer-erinnert-an-die-tanzflaechen-der-wiedervereinigung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[corinnacerruti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 12:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Frist für Einreichung von Beiträgen verlängert bis zum 24.06.2026! WER ERINNERT DIE TANZFLÄCHEN DER WIEDERVEREINIGUNG?OPEN CALL FÜR GESCHICHTEN, ARCHIVE, MATERIALIEN UND VIELSTIMMIGE PERSPEKTIVEN ZUR CLUBKULTUR NACH 1989 Nach dem Mauerfall entstanden in Berlin und vielen ostdeutschen Regionen neue Freiräume: Clubs und temporäre Raves, selbstorganisierte Partys und kulturelle Räume in Kellern, Fabriken und Brachen. Sie wurden [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/250508_CC_Header_V11-1-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-4295" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/250508_CC_Header_V11-1-1024x576.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/250508_CC_Header_V11-1-300x169.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/250508_CC_Header_V11-1-768x432.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/250508_CC_Header_V11-1-1536x864.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/06/250508_CC_Header_V11-1-2048x1152.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Frist für Einreichung von Beiträgen verlängert bis zum 24.06.2026!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WER ERINNERT DIE TANZFLÄCHEN DER WIEDERVEREINIGUNG?<br>OPEN CALL FÜR GESCHICHTEN, ARCHIVE, MATERIALIEN UND VIELSTIMMIGE PERSPEKTIVEN ZUR CLUBKULTUR NACH 1989</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Mauerfall entstanden in Berlin und vielen ostdeutschen Regionen neue Freiräume: Clubs und temporäre Raves, selbstorganisierte Partys und kulturelle Räume in Kellern, Fabriken und Brachen. Sie wurden zu Experimentierfeldern einer Gesellschaft im Übergang, im Spannungsfeld von Aufbruch und Umbruch. Was wurde auf den Tanzflächen der Wiedervereinigung verhandelt? Welche Erinnerungen haben Spuren hinterlassen? Wessen Stimmen fehlen bisher in den Erzählungen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die multimediale Ausstellung „Tanzflächen der Wiedervereinigung“ sammeln wir Erinnerungen, Materialien, Stimmen und künstlerische Positionen aus bzw. zur Zeit der deutschen Wiedervereinigung, die zeigen, wie Clubkultur nach 1989 Teil eines gesellschaftlichen Wandels war, in Berlin und in ostdeutschen Regionen jenseits der Hauptstadt. Besonders interessieren uns jene Geschichten, die bisher kaum erzählt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reicht jetzt eure Beiträge ein und werdet Teil eines vielstimmigen, kollektiven Archivs, das die gesellschaftliche Bedeutung und Realität der Clubkultur zur Zeit der Wiedervereinigung festhält und erfahrbar macht! Einreichungen sind bis zum 10. Juni 2026 über ein Online-Formular möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Details zur Ausschreibung und Einreichung finden sich auf den folgenden Seiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die multimediale Ausstellung wird vom 3. Oktober bis 9. November 2026 in einer historischen und erstmals öffentlich zugänglich gemachten Fläche in Berlin stattfinden. Die Secret Location wird im Vorfeld der Ausstellung bekannt gegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir laden Einzelpersonen, Zeitzeug*innen, Kollektive, Künstler*innen und Initiativen ein, Beiträge zur Clubkultur vor, während und nach der deutschen Wiedervereinigung (1989 bis ca. 1995) einzureichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gesucht werden u. a.:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">● Fotografien, Videos und Audioaufnahmen (z.B. aus Clubs, von Partys, Raves oder</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alltagsmomenten)</p>



<p class="wp-block-paragraph">● Archivmaterialien und Sammlungen (z.B. Flyer, Magazine, Mitschnitte, Dokumente, Presse)</p>



<p class="wp-block-paragraph">● Objekte und Artefakte aus Club-, Szene- oder Partykontexten</p>



<p class="wp-block-paragraph">● Persönliche Erinnerungen und Erfahrungsberichte (z.B. Texte, Interviews, Gespräche)</p>



<p class="wp-block-paragraph">● Künstlerische Arbeiten, die sich mit der Clubkultur nach 1989 sowie mit der Bedeutung für unsere Gegenwart auseinandersetzen (Fotografie, Installation, Video, Sound, Performance u. a.)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Folgenden findet ihr alle Details zum Open Call in Deutsch und in Englisch. Mehr Infos findet ihr auch auf der Website: <a href="https://tanzflaechen-der-wiedervereinigung.de">tanzflaechen-der-wiedervereinigung.de</a>. Bei Fragen kannst du dich jederzeit an uns wenden: tdw@clubcommission.de</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Projekt wird von der </em><a href="https://www.clubcommission.de/en/?utm_source=chatgpt.com"><em>Clubcommission Berlin e.V</em></a><em> im Jahr ihres 25-jährigen Bestehens initiiert und durchgeführt.&nbsp;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Die Ausstellung wird in Kooperation mit </em><a href="https://diskobabel.de/"><em>Diskobabel e.V.</em></a><em> sowie in Zusammenarbeit mit dem </em><a href="https://www.jugendkulturen.de/?utm_source=chatgpt.com"><em>Archiv der Jugendkulturen e.V</em></a><em>. und </em><a href="https://www.o-ps.com"><em>Office ParkScheerbarth</em></a><em> umgesetzt.&nbsp;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ermöglicht wird das Projekt durch die Förderung der </em><a href="https://www.demokratie-geschichte.de/?utm_source=chatgpt.com"><em>Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte</em></a><em>, sowie der </em><a href="https://www.berlin.de/sen/kultgz/?utm_source=chatgpt.com"><em>Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin</em></a><em> und dem </em><a href="https://www.musicboard-berlin.de/en/?utm_source=chatgpt.com"><em>Musicboard Berlin</em></a><em>.&nbsp;</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>25 Jahre Engagement für die Berliner Clubkultur: Wir feiern Jubiläum</title>
		<link>https://www.clubcommission.de/25-jahre-engagement-fuer-die-berliner-clubkultur-wir-feiern-jubilaeum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[corinnacerruti]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2026 11:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[Club Culture Hub]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkataster]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Free Open Airs]]></category>
		<category><![CDATA[Freiflächen Entwicklung Fortbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Mental Health in Clubs]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Räume + Flächen]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 8. Mai 2001 haben Berliner Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen die Clubcommission Berlin e.V. gegründet, die erste Interessenvertretung dieser Art weltweit. 25 Jahre später zählen wir über 250 Mitglieder, darunter so gut wie alle namhaften Berliner Clubs und Veranstalter*innen. In den letzten zehn Jahren haben wir über 10 Millionen Euro an Clubs, Kollektive und Veranstalter*innen weitergereicht, [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/TDC-Preisverleihung-2022-Andrea-Rojas-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4219" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/TDC-Preisverleihung-2022-Andrea-Rojas-1024x683.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/TDC-Preisverleihung-2022-Andrea-Rojas-300x200.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/TDC-Preisverleihung-2022-Andrea-Rojas-768x512.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/TDC-Preisverleihung-2022-Andrea-Rojas-1536x1025.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/TDC-Preisverleihung-2022-Andrea-Rojas-2048x1366.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Tag der Clubkultur 2022 Preisverleihung, Fotocredit: Andrea Rojas</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 8. Mai 2001 haben Berliner Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen die Clubcommission Berlin e.V. gegründet, die erste Interessenvertretung dieser Art weltweit. 25 Jahre später zählen wir über 250 Mitglieder, darunter so gut wie alle namhaften Berliner Clubs und Veranstalter*innen. In den letzten zehn Jahren haben wir über 10 Millionen Euro an Clubs, Kollektive und Veranstalter*innen weitergereicht, durch den TAG DER CLUBKULTUR, Veranstaltungen wie die Europäische Clubnacht und die Förderung von Schallschutzmaßnahmen. Während der Pandemie haben wir 40 Millionen Menschen mit United We Stream erreicht. Heute sind wir die größte und einflussreichste Organisation unserer Art auf der Welt. Ein Modell, um das Berlin international beneidet wird.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was 2001 als Reaktion auf Polizeirazzien, Verdrängung und das Verschwinden kultureller Orte entstand, hat die Wahrnehmung von Clubkultur in Berlin und weit darüber hinaus grundlegend verändert. Wir haben dafür gesorgt, dass die Clubkultur politisch, wirtschaftlich und kulturell ernst genommen wird. Direkte Wertschöpfung, Clubtourismus und die Anziehungskraft auf internationale Fachkräfte zusammen tragen jährlich rund 4,5 Milliarden Euro zur Berliner Wirtschaft bei: mehr als zwei Prozent des Berliner Bruttoinlandsprodukts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was vor 25 Jahren in Berlin begann, ist dabei längst kein Berliner Spezialthema mehr, sondern ein globaler Trend in der urbanen Stadtentwicklung. Laut dem aktuellen World Cities Culture Report &#8211; der umfassendsten Erhebung zur Kulturpolitik weltweit &#8211; wird die Nachtökonomie heute von 97 Prozent der befragten Städte als relevantes Politikfeld anerkannt, 59 Prozent verfügen bereits über eine eigene Nachtökonomie-Strategie. Was wir in Berlin entwickelt haben, wird heute in Städten weltweit adaptiert: vom Umgang mit Nachbarschaftskonflikten über Governance-Strukturen bis hin zu Krisenformaten, die anderswo zur Blaupause wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Errungenschaften sprechen für sich: Wir haben den <a href="https://schallschutzfonds.de/">Schallschutzfonds</a> erwirkt, der aktuell mit einem Jahresvolumen von einer Million Euro Konflikte zwischen Clubs und Nachbarschaften entschärft. In der Pandemie haben wir Soforthilfen für die Branche erstritten, sichere Open-Air-Veranstaltungen ermöglicht, Impf-Aktionen in Clubs organisiert und Aufklärung sowie Sensibilisierung geleistet. Gemeinsam mit Partner*innen haben wir United We Stream initiiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus dieser Coronazeit ging auch der <a href="https://tagderclubkultur.berlin/">TAG DER CLUBKULTUR</a> hervor, der bis heute über 2 Millionen Euro für die Clubkultur mobilisiert hat und fester Bestandteil der Berliner Kulturlandschaft ist. In diesem Jahr findet er vom 3. bis 11. Oktober zum siebten Mal statt.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" data-id="4237" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-@-KitKat-Jascha-Mueller-Guthof-1024x684.jpg" alt="" class="wp-image-4237" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-@-KitKat-Jascha-Mueller-Guthof-1024x684.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-@-KitKat-Jascha-Mueller-Guthof-300x200.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-@-KitKat-Jascha-Mueller-Guthof-768x513.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-@-KitKat-Jascha-Mueller-Guthof-1536x1026.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-@-KitKat-Jascha-Mueller-Guthof-2048x1367.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fotocredit: Jascha Müller-Guthof</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" data-id="4236" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-Jascha-Mueller-Guthof1-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-4236" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-Jascha-Mueller-Guthof1-1-1024x768.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-Jascha-Mueller-Guthof1-1-300x225.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-Jascha-Mueller-Guthof1-1-768x576.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-Jascha-Mueller-Guthof1-1-1536x1152.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2020_Reboot-CC-Jascha-Mueller-Guthof1-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fotocredit: Jascha Müller-Guthof</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-id="4235" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Ipse-Jascha-Mueller-Guthof_1-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-4235" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Ipse-Jascha-Mueller-Guthof_1-683x1024.jpg 683w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Ipse-Jascha-Mueller-Guthof_1-200x300.jpg 200w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Ipse-Jascha-Mueller-Guthof_1-768x1152.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Ipse-Jascha-Mueller-Guthof_1-1024x1536.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Ipse-Jascha-Mueller-Guthof_1-1365x2048.jpg 1365w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Ipse-Jascha-Mueller-Guthof_1-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fotocredit: Jascha Müller-Guthof</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="4234" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Festsaal-Jascha-Mueller-Guthof-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4234" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Festsaal-Jascha-Mueller-Guthof-1024x683.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Festsaal-Jascha-Mueller-Guthof-300x200.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Festsaal-Jascha-Mueller-Guthof-768x512.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Festsaal-Jascha-Mueller-Guthof-1536x1024.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/UnitedWeStream-x-Festsaal-Jascha-Mueller-Guthof-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fotocredit: Jascha Müller-Guthof</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="11522" height="8642" data-id="4232" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/TDC-2025_Jascha-Mueller-Guthof-@jascha_hase.jpg" alt="" class="wp-image-4232"/><figcaption class="wp-element-caption">Fotocredit: Jascha Müller-Guthof</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="4230" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent04.12©piahenkel-59-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4230" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent04.12©piahenkel-59-1024x683.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent04.12©piahenkel-59-300x200.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent04.12©piahenkel-59-768x512.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent04.12©piahenkel-59-1536x1024.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent04.12©piahenkel-59-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Fotocredits: Pia Henkel</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="4229" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent©piahenkel-97-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4229" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent©piahenkel-97-1024x683.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent©piahenkel-97-300x200.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent©piahenkel-97-768x512.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent©piahenkel-97-1536x1024.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2025_Club-Culture-Hub-Abschlussevent©piahenkel-97-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Meilensteine der vergangenen Jahre: Impf-Aktionen in Clubs, United We Stream, TAG DER CLUBKULTUR und das Abschlussevent des Club Culture Hub.</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Berliner Abgeordnetenhaus erkannte Clubs 2020 als Kulturstätten an, der Bundestag folgte 2021 mit einem fraktionsübergreifenden Beschluss zur baurechtlichen Gleichstellung mit Theatern, Opern und Konzerthäusern. 2023 wurde im Berliner Abgeordnetenhaus das Parlamentarische Forum für Clubkultur, Kulturräume und Nachtleben gegründet. Was lange undenkbar schien, ist heute politischer Konsens. Zugleich bleibt viel zu tun. Die gesetzliche Umsetzung der baurechtlichen Reformen im Bund lässt weiter auf sich warten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Marcel Weber, 1. Vorsitzender der Clubcommission, sagt</strong>: „25 Jahre Clubcommission bedeuten 25 Jahre Beweis, dass Veränderung möglich ist. Clubs sind heute politisch, kulturell und wirtschaftlich anerkannt. Diesen Weg setzen wir fort. Damit diese Anerkennung auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird: auf der Straße, im Kiez, im konkreten Schutz von Orten.&#8220;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Vierteljahrhundert für die Clubkultur</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter diesen Erfolgen stehen 25 Jahre beharrliche Arbeit. Wir waren Mitinitiatorin der LiveKomm, des Bundesverbands der Club- und Festivalkultur. Maßgeblich auf unser jahrelanges Engagement zurückzuführen ist auch die Gründung des Musicboard Berlin, das heute als zentrale Förderinstitution der Berliner Musikszene gilt. Schon hier zeigt sich ein Muster, das unsere Arbeit seit den Anfängen prägt: Strukturen schaffen, die über die einzelne Spielstätte hinaus wirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir beraten Akteur*innen aus der Clubkultur in rechtlichen, baulichen und betrieblichen Fragen, verhandeln mit Senat und Bezirken, wenn Bauprojekte Clubs bedrohen, und vermitteln bei Lärmkonflikten zwischen Clubs und Nachbarschaft. Mit der Awareness Akademie unterstützen wir seit sechs Jahren die Entwicklung diskriminierungssensibler Strukturen, mit Workshops und Netzwerktreffen seit über 13 Jahren die Free Open Air-Szene. Und wir halten eine Branche zusammen, die von queeren Bars über Kollektive bis zu Techno-Clubs reicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche dieser Werkzeuge wirken weit über die Szene hinaus. Mit dem 2015 entwickelten Clubkataster, einem Frühwarnsystem, das Clubs vor stadtplanerischen Eingriffen warnt, haben wir ein Vorbild für das 2025 vom Land Berlin gestartete Kulturkataster geschaffen.</p>



<figure class="wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="684" data-id="4223" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo1-1.jpg" alt="" class="wp-image-4223" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo1-1.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo1-1-300x200.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo1-1-768x513.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-id="4224" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo2-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-4224" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo2-1024x683.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo2-300x200.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo2-768x512.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo2-1536x1024.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/05/2013_Media-Spree-versenken_Demo2-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wo institutionelle Arbeit nicht weiterführte, sind wir auf die Straße gegangen. Wir waren Teil des Protests gegen die GEMA-Tarifreform, die 2013 viele Clubs in der Existenz bedroht hätte, wir haben uns gegen Mediaspree engagiert und gehören bis heute zum Bündnis gegen den Weiterbau der Autobahn A100, der zahlreiche Clubs und Kulturorte verdrängen würde.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Woher wir kommen, wohin wir gehen</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wir nutzen das Jahr, um die Stadtgesellschaft für die Bedeutung der Clubkultur zu sensibilisieren und uns im anstehenden Wahlkampf für deren Schutz und Weiterentwicklung stark zu machen. Über das Jahr verteilt sind Testimonials von Gründer*innen und Weggefährt*innen, Archivmaterial, Partner*innen-Dinner sowie öffentliche Veranstaltungen geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vom 3. Oktober bis zum 9. November zeigen wir gemeinsam mit Diskobabel e.V. die multimediale Ausstellung „Tanzflächen der Wiedervereinigung&#8220;, die die Rolle der Berliner Clubkultur nach 1989 als Teil der soziokulturellen Wiedervereinigung sichtbar macht. Im Mittelpunkt steht, wie kulturelle Freiräume zu Orten demokratischer Aushandlung wurden, mit besonderem Fokus auf ostdeutsche und bislang unterrepräsentierte Perspektiven.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das weitere Jahresprogramm geben wir in den kommenden Monaten bekannt. Wir laden Berlin und alle Freund*innen der Clubkultur ein, dieses besondere Jahr gemeinsam zu feiern und mitzugestalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Emiko Gejic, Pressesprecherin und Vorstandsmitglied der Clubcommission, sagt:</strong> „Clubs leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt, den digitale Räume nicht ersetzen können. In einer Zeit der zunehmenden Isolierung ist die Tanzfläche ein Ort der gelebten Solidarität. Wir danken der Stadt, den politischen Entscheidungsträger*innen und unseren Mitgliedern. Gemeinsam blicken wir auf 25 Jahre zurück, in denen die Szene bewiesen hat: Wir sind notwendig.&#8220;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Embracing Dialogue: Together for solidarity in club culture!</title>
		<link>https://www.clubcommission.de/embracing-dialogue-together-for-solidarity-in-club-culture/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[almalauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 16:40:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clubcommission.de/?p=3574</guid>

					<description><![CDATA[** Die deutsche Version weiter unten** Over the past months, the mood in Berlin&#8217;s club culture has changed rapidly as the devastating situation in Israel and Palestine has impacted people worldwide. The effects of the war can be felt in the heart of Berlin, including in the city’s club and music scene, which has been [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>** Die deutsche Version weiter unten**</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Over the past months, the mood in Berlin&#8217;s club culture has changed rapidly as the devastating situation in Israel and Palestine has impacted people worldwide. The effects of the war can be felt in the heart of Berlin, including in the city’s club and music scene, which has been deeply affected by this moment &#8211; by the grief and disappointment, solidarity and lack thereof, and ultimately, by the powerlessness and uncertainty of these times. <strong>As Clubcommission, we have been asking ourselves: What can we offer to support Berlin&#8217;s club culture in finding new perspectives?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">One of our primary long-term commitments has been to support Berlin’s clubs in becoming safer spaces for minority communities. The war in Palestine and Israel has led to a terrifying rise in antisemitism in Germany, as well as to a shocking increase in repression towards Palestinians, people of Arabic descent, and other members of the BIPOC community who are racially homogenised as ‘Muslims’. We are finding ourselves in a situation that requires caution and compassion when dealing with each other. We know that clubs can be spaces of encounter and recognition, where people can come together and share diverse perspectives. Recently however we have witnessed how events have been called off out of fear, bookings have been cancelled for various reasons and large portions of the community have avoided nightlife. This has led us to urgently consider: what are the conditions for clubs to become safer places for respectful encounters and empathetic exchange?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Since we released our statement of solidarity, we have received both support from various groups and criticism that we did not sufficiently contextualise the events of 7th October and the subsequent developments. We read accusations that our statement did not incorporate, for example, Hamas&#8216; anti-Semitic intent of annihilation, the decades-long oppression of Palestinians or the rampant anti-Semitism and anti-muslim racism present here in Germany. One thing is and remains clear to us: no context justifies violence against innocent people.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In the recent weeks, we have come to realise that our experience, resources and expertise on these issues are limited. However, we are committed to engaging in intensive internal processes at various levels in order to deepen our understanding. With regard to our members, board and office team, Clubcommission is a diverse organisation. We are all concerned and deal with the conflict in different ways and come from different backgrounds and experiences. <strong>Our common conviction is not only our unconditional solidarity with all people who are oppressed, threatened, marginalised and victims of violence, war, terrorism and displacement, but also our belief in security, freedom and dignity for all.</strong> <strong>In the current situation, we believe with complete clarity that every person killed as a result of this war is one too many. </strong>Every one of the countless Palestinians who are being killed in Gaza right now. Everyone who was killed in Israel on 7th October and those who are being killed today. Every Jewish person who is a victim of anti-Semitic attacks, such as the woman stabbed in her home recently in Lyon. Every Palestinian who is a victim of violence because of their heritage, such as the students who were shot at in Vermont.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">At points, we would have liked to have commented on events as they unfolded sooner. However, it seemed more effective to work within our own structures first to establish a foundational understanding of the issues, in order to learn from important criticisms that we received publicly from various directions. The insights we gained into the need for humility, a critical and reflective approach to our own position and taking time to listen to the perspectives and experiences of our members and employees, ultimately required much of our time and resources. <strong>Going forwards, we want to learn more about the areas in which we lack expertise regarding, for example, anti-Semitism and anti-Muslim racism. However, we now want to focus on where our strengths lie and where we have years of expertise: in networking and creating opportunities for dialogue, critical reflection and collective learning.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In an ongoing dialogue format, we therefore want to work with various representatives from club culture with different perspectives to find out what it takes to show solidarity and compassion for one anothe</strong>r. Our core question: how can Berlin clubs continue to provide safety for people from different communities, especially in times of crisis? We bring experience from projects such as the <em>Awareness Akademie</em>, <em>Diversitygerechtes Ausgehen in Berlin</em> and <em>Mental Health in Clubs </em>to build bridges and facilitate dialogue. At the same time, we acknowledge that there is much for us to learn along the way and that where we lack knowledge, it can certainly be found in the diverse communities of Berlin&#8217;s club scene.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">The willingness to engage in dialogue should not stop at the door; we want to initiate and support a sustainable process in which different perspectives can be shared, in order to develop club culture spaces. To achieve this, key areas of club culture need to be re-evaluated, such as: booking, door policy and the role of DJs and performers. The meetings will be facilitated by experienced mediators and professionals from the fields of anti-discrimination and ideology-critical education. <strong>The aim will be to work towards establishing concrete measures and actions that allow everyone to feel more open, more comfortable and safer in club culture venues again.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">We will release more information in the coming weeks. If you are interested in keeping up-to-date with developments or want to provide feedback, please register via this form: <a href="https://form.jotform.com/233523610583048" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://form.jotform.com/233523610583048</a> or send an email to: <strong>dialog@clubcommission.de</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h1 class="wp-block-heading">Den Dialog aufnehmen: Gemeinsam für eine solidarische Clubkultur!</h1>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im letzten Monat hat sich die Stimmung in der Berliner Clubkultur rasant verändert. Die verheerende Situation in Israel und Palästina erschüttert weltweit mit einer neuen Qualität. Die Auswirkungen des Kriegs sind mitten in Berlin spürbar, Berlins Club- und Musikszene ist geprägt von tiefer Trauer und Enttäuschung, Solidarität und Entsolidarisierung &#8211; und nicht zuletzt einem beklemmenden Gefühl von Ohnmacht und Unsicherheit, dem sich kaum jemand in der Clubkultur entziehen kann. <strong>Wir haben uns gefragt, welche Angebote wir schaffen können, um die Berliner Clubkultur dabei zu unterstützen, neue Perspektiven zu finden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Uns ist es seit längerem ein Anliegen, Berliner Clubs dabei zu unterstützen, eine besondere Sicherheit für Communitys zu bewahren und fortwährend auszubauen. Die Auswirkungen des Krieges in Palästina und Israel auf die Szene in Berlin, nämlich der unfassbare Anstieg von Antisemitismus in Deutschland, nebst schockierender Repression gegen arabisch gelesene Personen, Palästinser:innen sowie andere BIPOC, die rassistisch als „Muslime“ homogenisiert werden, führen uns zu einer Situation, in der besondere Vorsicht und Mitgefühl im Miteinander gefragt ist. Clubs können Orte der Begegnung und Anerkennung sein, an denen wir uns aus unseren diversen Standpunkten austauschen können und beieinander sein können. Doch spätestens, wenn ein großer Teil unserer Communitys clubkulturelle Orte meidet, aus unterschiedlichen Gründen Veranstaltungen aus Angst abgesagt und Bookings gecancelt werden, müssen wir uns fragen: Was sind die Bedingungen für Clubs, um sicherere Orte für respektvolle Begegnung und des empathischen Austauschs zu sein?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Veröffentlichung unserer Solidaritätsbekundung erreichte uns von unterschiedlichen Seiten Zuspruch, aber auch Kritik, die Taten des 7. Oktober und die darauf folgenden Entwicklungen nicht ausreichend kontextualisiert zu haben. Zum Beispiel den antisemitischen Vernichtungswillen der Hamas, die jahrzehntelange Unterdrückung der Palästinenser:innen, den grassierenden Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus in Deutschland. Eines ist und bleibt für uns klar: Keine Kontextualisierung rechtfertigt Gewalt an unschuldigen Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den letzten Wochen haben wir erkannt, dass wir nur begrenzt Erfahrungen, Ressourcen oder Expertise haben, um eine solche Einordnung zu leisten. Aber wir setzen uns in intensiven internen Prozessen und auf verschiedensten Ebenen damit auseinander. Wir sind eine plurale Organisation sowohl in Bezug auf unsere Mitglieder, als auch auf unseren Vorstand und auf unser Büroteam. Wir alle sind gerade unterschiedlich betroffen, involviert und bringen unterschiedliche Hintergründe und Erfahrungen mit. <strong>Unsere gemeinsame Überzeugung ist nicht nur unsere uneingeschränkte Solidarität mit allen Menschen, die unterdrückt, bedroht, ausgegrenzt und Opfer von Gewalt, Krieg, Terrorismus und Vertreibung werden, sondern auch die bedingungslose Sicherheit, Freiheit und Würde für alle.&nbsp;Das bedeutet für uns in der aktuellen Situation mit aller Klarheit: Jede Person, die für diesen Krieg sterben muss, ist eine zu viel.</strong> Jede der unzähligen palästinensischen Personen, die gerade in Gaza getötet werden. Jede Person, die am 07. Oktober in Israel getötet wurde und darüber hinaus bis heute getötet wird. Jede jüdische Person, die in ihrem Zuhause aufgesucht und erstochen wird, wie kürzlich in Lyon. Jede palästinensische Person, auf welche aufgrund ihrer Herkunft geschossen wird, wie zuletzt auf Studierende in Vermont.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerne hätten wir uns schon einige Male früher zu den aktuellen Entwicklungen geäußert. Es schien jedoch zielführender, die Arbeit innerhalb unserer Strukturen zuerst zu leisten und in das Finden einer ersten Grundlage zu investieren, um nun gemeinsam von der wichtigen Kritik, die von der Öffentlichkeit aus den verschiedensten Richtungen kommt, lernen zu können.&nbsp;Die Einsicht, Bescheidenheit walten zu lassen, der kritische und reflektive Umgang mit der eigenen Position und viel Zeit für das Zuhören von den unterschiedlichen Perspektiven sowie Erfahrungen unserer Mitglieder und Mitarbeitenden erforderten letztendlich viel Zeit und Ressourcen. <strong>Wir wollen uns darüber hinaus damit auseinandersetzen, in welchen Bereichen uns Expertise fehlt, wie z.B. auf Gebieten des Antisemitismus und antimuslimischen Rassismus. Jetzt wollen wir uns darauf konzentrieren, worin unsere Stärken liegen und wofür wir jahrelange Expertise mitbringen: Vernetzung und Angebote schaffen für Dialog, kritische Reflexion und gemeinsames Lernen.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>In einem mehrteiligen Dialogformat wollen wir daher mit verschiedenen Vertreter:innen aus der Clubkultur mit unterschiedlichen Perspektiven gemeinsam herausfinden, was es braucht, um solidarisch miteinander zu sein und Mitgefühl füreinander zu haben.</strong> Wir wollen an der Frage arbeiten, wie Berliner Clubs vor allem in Krisenzeiten weiterhin Sicherheit für Menschen aus verschiedensten Communitys bereitstellen können. Aus Projekten wie der Awareness Akademie, Diversitygerechtes Ausgehen in Berlin, oder dem Mental Health in Clubs Projekt, bringen wir Erfahrungen mit, um Brücken zu schlagen und zu vermitteln. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass es für uns auf diesem Weg viel zu lernen gibt. Und wo uns Wissen fehlt, sind wir uns sicher, mangelt es an diesem nicht in den vielfältigen Communitys der Berliner Clublandschaft.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wollen einen nachhaltigen Prozess auf Augenhöhe anstoßen und begleiten, um clubkulturelle Räume zu entwickeln, in denen unterschiedliche Perspektiven gehört werden können und die Dialogbereitschaft nicht schon an der Tür scheitert. Dafür müssen auch zentrale Themenbereiche von Clubkultur wie Booking, Türpolitik, die Rolle von DJs und Performer:innen besprochen werden. Die Treffen sollen von erfahrenen Mediator:innen und Personen aus der diskriminierungssensiblen und ideologiekritischen Bildungsarbeit begleitet werden. <strong>Ziel soll es sein, auf konkrete Maßnahmen und Aktionen hinzuarbeiten, damit alle sich an clubkulturellen Orten wieder offener, wohler und sicherer fühlen können.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Infos erwarten Sie in den nächsten Wochen. Bei Interesse auf dem Laufenden gehalten zu werden oder um Feedback zu äußern, melden Sie sich bitte über dieses Formular an: <a href="https://form.jotform.com/233523610583048" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://form.jotform.com/233523610583048</a> oder schreiben Sie eine Mail an: <strong>dialog@clubcommission.de</strong></p>
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			</item>
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		<title>TAG DER CLUBKULTUR 2021: Visionen für die Clubkultur von morgen</title>
		<link>https://www.clubcommission.de/tag-der-clubkultur-2021-visionen-fuer-die-clubkultur-von-morgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[danieljakobson]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jun 2021 11:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Sommer der Clubkultur, der auf den Außenflächen der Clubs und den Freiflächen von DRAUSSENSTADT gerade erst begonnen hat, wird von einer weiteren positiven Nachricht begleitet: Der TAG DER CLUBKULTUR wird als Preis und Zeichen der Wertschätzung für die Szene in diesem Jahr erneut stattfinden. Nach der Zeit der Pause und des Umbruchs bietet der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Sommer der Clubkultur, der auf den Außenflächen der Clubs und den Freiflächen von DRAUSSENSTADT gerade erst begonnen hat, wird von einer weiteren positiven Nachricht begleitet: Der TAG DER CLUBKULTUR wird als Preis und Zeichen der Wertschätzung für die Szene in diesem Jahr erneut stattfinden. Nach der Zeit der Pause und des Umbruchs bietet der TAG DER CLUBKULTUR 2021 Clubs und Kollektiven der Stadt Gelegenheit dazu, gemeinsam die Clubkultur von morgen zu denken.</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-1-1-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2463" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-1-1-1024x768.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-1-1-300x225.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-1-1-768x576.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-1-1-1536x1152.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-1-1-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Von links nach rechts: Sascha Disselkamp (Betreiber Sage Club), Katja Lucker (Geschäftsführerin des Musicboards Berlin), Lewamm ‘Lu’ Ghebremariam, (Mitglied des Kuratoriums TAG DER CLUBKULTUR), Katharin Ahrend (Leiterin Awareness Akademie Clubcommission), Marcel Weber (Geschäftsführer Schwuz), Klaus Lederer (Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin), Lutz Leichsenring (Pressesprecher Clubcommission).</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Um in existenzbedrohenden Zeiten ein deutliches Signal für die Vielfalt und Bedeutung der Berliner Clubkultur zu senden, wurde im vergangenen Jahr der TAG DER CLUBKULTUR ins Leben gerufen. Ein Kuratorium wählte insgesamt 40 Clubs und Kollektive aus, die am 3. Oktober 2020 mit je 10.000 Euro für ihr bisheriges Engagement und kulturell und künstlerisches Profil in der Stadt ausgezeichnet wurden. Auf Initiative der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Clubcommission und in enger Zusammenarbeit mit dem Musicboard Berlin wird es dieses Jahr eine Fortsetzung des TAGES DER CLUBKULTUR geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Aufhebung des Tanzverbots und dem Beginn der Initiative DRAUSSENSTADT wurde der SOMMER DER CLUBKULTUR eröffnet, der mit zahlreichen Begleitaktivitäten bis zum TAG DER CLUBKULTUR am 3. Oktober 2021 stattfinden wird. Während der Fokus des TAGES DER CLUBKULTUR im vergangenen Jahr darauf lag, die Notsituation und Bedeutung der Berliner Clubs und Veranstalter:innen zu verdeutlichen, zielen die Aktivitäten in diesem Jahr darauf ab, den Blick voller Optimismus auf die Wiederbelebung der Berliner Clubkultur zu richten – sowohl unter freiem Himmel als auch in den Clubs unter Einhaltung der Hygienevorschriften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der PREIS DER CLUBKULTUR wird im September verliehen. Im Vordergrund der Auszeichnung stehen das Engagement sowie die künstlerische Qualität der Arbeit der Clubs und Kollektive während der Pandemie sowie ihre Zukunftsvisionen darüber hinaus. Beiträge können im gesamten Juli eingereicht werden. Für den PREIS DER CLUBKULTUR hat sich ein Kuratorium gebildet, das aufgrund der Kompetenzen der Mitglieder die Vielfalt der Berliner Clubkultur repräsentiert. Dieses sichtet und diskutiert Einreichungen, um anschließend die eingereichten Anträge nach festgelegten Kriterien zu bewerten und die Auswahl der Preisträger:innen vorzunehmen. Das Kuratorium besteht in diesem Jahr aus DJ Gigola, Lewamm “Lu” Ghebremariam, Pansy, Volkan Ağar und Whitney Wei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den 40 Preisen wird dieses Jahr zusätzlich ein Sonderpreis verliehen, der im besonderen gesellschaftspolitisches Engagement von Initiativen und Kollektiven aus der Clubkultur auszeichnet. Das Preisgeld für den Sonderpreis wird durch die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.ostkreuz.de/shop/" data-type="URL" data-id="https://www.ostkreuz.de/shop/" target="_blank">Spendenaktion “Miss You”</a> der Fotoagentur Ostkreuz bereitgestellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-12-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-2464" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-12-1024x768.jpg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-12-300x225.jpg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-12-768x576.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-12-1536x1152.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/PK-12-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Klaus Lederer, Senator für Kultur und Europa des Landes Berlin<br><em>“Wir haben den TAG DER CLUBKULTUR in erster Linie als eine Form der Nothilfe, Unterstützung und Anerkennung ins Leben gerufen. Gleichzeitig möchten wir mit dem Tag deutlich machen, dass Clubkultur mehr ist als nur Tanzen. Clubs sind in vielfacher Hinsicht Freiräume und nicht nur Anziehungspunkt für die tanzwütigen Scharen. Sie sind auch Safer Spaces und Kulturorte über die Genres und über Branchen hinweg. Deswegen ist es klasse, dass wir den TAG DER CLUBKULTUR zum zweiten Mal veranstalten können und es ist meine Hoffnung, dass zum 3. Oktober auch schon wieder Veranstaltungen in Innenräumen möglich sind.”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Katharin Ahrend, Leiterin Awareness Akademie Clubcommission:<br><em>ZUM TAG DER CLUBKULTUR 2020 konnten wir an 50 verschiedenen Veranstaltungsorten, mit 28 Clubs sowie 22 Kollektiven und unter Einhaltung der Hygienevorschriften in der ganzen Stadt trotz der Ausnahmesituation sichtbar werden. Und gerade während der Pandemie war und ist dieser Tag deshalb wirklich bedeutsam für die Szene: Sowohl für Teams und Veranstalter:innen, die ihrer Profession und Leidenschaft wieder nachgehen konnten als auch für das Publikum, die seit langer Zeit die einzigartigen Orte der Clubkultur erleben durften.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lewamm ‘Lu’ Ghebremariam, Mitglied des Kuratoriums TAG DER CLUBKULTUR:<br><em>“Ich bin dankbar und froh, auch dieses Jahr wieder im Kuratorium sitzen zu können. Wie schon im vergangenen Jahr bleiben auch 2021 Kriterien wie Diversität, Diskriminierungssensibilität und Awareness wichtig, um die Einreichungen der Clubs und Kollektive zu beurteilen, ebenso der Aspekt Solidarität. Denn wenn wir in der Vergangenheit etwas gelernt haben, dann ist es, dass Clubkultur diese Zeiten nur gemeinsam, mit viel Kreativität und Widerstandsfähigkeit durchstehen kann.”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lutz Leichsenring, Pressesprecher der Clubcommission:<br><em>“Wir setzen alles daran, nach dem Sommer der Clubkultur in die Innenräume der Clubs gehen zu können und nicht wieder in den Lockdown. Da stehen wir allerdings weiterhin vor vielen Herausforderungen. Die Wiederaufnahme des Clubbetriebs braucht viel Planung und bedeutet vor allem auch Risiko seitens der Betreiber:innen und Veranstalter:innen. Gerade deswegen brauchen wir jetzt Modellprojekte, um uns auf den Normalbetrieb vorbereiten zu können.”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading">KURATORIUM TAG DER CLUBKULTUR 2021</h3>



<div class="wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:100%">
<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="686" height="1024" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/DJ-Gigola-by-Emil-Levy-686x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2468 size-full" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/DJ-Gigola-by-Emil-Levy-686x1024.jpg 686w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/DJ-Gigola-by-Emil-Levy-201x300.jpg 201w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/DJ-Gigola-by-Emil-Levy-768x1146.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/DJ-Gigola-by-Emil-Levy-1029x1536.jpg 1029w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/DJ-Gigola-by-Emil-Levy.jpg 1072w" sizes="auto, (max-width: 686px) 100vw, 686px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>DJ Gigola</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Paulina Schulz, besser bekannt als DJ Gigola, ist eine in Berlin aufgewachsene DJ und Produzentin für elektronische Musik. Seit 2016 ist sie Mitglied im Künstler:innenkollektiv Live From Earth. Schon in ihrer Kindheit und Jugend hat sie die Musik und Ästhetik der Loveparade und die Berliner Clubkultur maßgeblich geprägt. Diese Leidenschaft machte sie letztendlich zum Beruf. Mit ihrem gewagten und dennoch authentischen Stil ist sie eine der aufstrebenden Künstler:innen der neuen Generation Berliner DJs. (Foto: Emil Levy)</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/IMG-1449-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-2469 size-full" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/IMG-1449-768x1024.jpg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/IMG-1449-225x300.jpg 225w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/IMG-1449-1152x1536.jpg 1152w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/IMG-1449-1536x2048.jpg 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/IMG-1449-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lewamm “Lu” Ghebremariam</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Lewamm “Lu” Ghebremariam ist Aktivistin, Mitglied im erweiterten Vorstand der Clubcommission und hauptberufliche Kampagnenstrategin bei der Plattform Change.org. Ihre zahlreichen Tätigkeiten vereint der Gedanke, “marginalisierten” Stimmen mehr Raum geben zu wollen. Deshalb engagiert sie sich für eine diskriminierungsarme, diverse und nachhaltige Clubkultur und veranstaltet seit 2017 die queer-feministische Partyreihe BRENN.</p>
</div></div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="960" height="960" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/167432636_1706653462857782_2610740783632997759_n.jpeg" alt="" class="wp-image-2471 size-full" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/167432636_1706653462857782_2610740783632997759_n.jpeg 960w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/167432636_1706653462857782_2610740783632997759_n-300x300.jpeg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/167432636_1706653462857782_2610740783632997759_n-150x150.jpeg 150w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/167432636_1706653462857782_2610740783632997759_n-768x768.jpeg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/167432636_1706653462857782_2610740783632997759_n-100x100.jpeg 100w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Pansy</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Pansy ist die Bühnen- und Internet-Persona von Parker Tilghman. Die gebürtige Amerikanerin und Künstlerin entwickelte seine Arbeit zunehmend in Nachtclubs, auf Festivals und in öffentlichen Kulturinstitutionen. Für sie sind Drag eine Ausdrucksform, die soziale Gerechtigkeit und Stimmen anderer weiblicher<em>, trans</em> und nicht-binärer Künstler:innen fördert. In seiner Arbeit mischt sie Comedy und Camp um Themen wie HIV, Rassismus, psychische Gesundheit und sexuelle Gewalt zu diskutieren. (Foto: Hilde Muffel)</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">     </p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/volkan_credit_livia_kappler-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2472 size-full" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/volkan_credit_livia_kappler-819x1024.jpeg 819w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/volkan_credit_livia_kappler-240x300.jpeg 240w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/volkan_credit_livia_kappler-768x961.jpeg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/volkan_credit_livia_kappler.jpeg 1228w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Volkan Ağar</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Volkan Ağar ist Redakteur bei der taz im Ressort Gesellschaft und Medien, wo auch seine Kolumne &#8222;Postprolet&#8220; erscheint, in der er sich mit Klassenfragen und sozialer Ungleichheit beschäftigt. Neben seiner persönlichen Begeisterung für Hip Hop setzt er sich vor allem mit dem Spannungsverhältnis zwischen kulturellen Freiräumen und wirtschaftlicher Verwertung in der Berliner Clubkultur auseinander. (Foto: Livia Kappler)</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<div class="wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="819" height="1024" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/Whitney-Wei-by-Kasia-Kim-Zacharko-5-819x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-2473 size-full" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/Whitney-Wei-by-Kasia-Kim-Zacharko-5-819x1024.jpeg 819w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/Whitney-Wei-by-Kasia-Kim-Zacharko-5-240x300.jpeg 240w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/Whitney-Wei-by-Kasia-Kim-Zacharko-5-768x960.jpeg 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/Whitney-Wei-by-Kasia-Kim-Zacharko-5-1229x1536.jpeg 1229w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/06/Whitney-Wei-by-Kasia-Kim-Zacharko-5.jpeg 1500w" sizes="auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Whitney Wei</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Whitney Wei ist Journalistin, Künstlerin und Chefredakteurin von Electronic Beats. Im Zentrum ihrer Arbeit stehen Clubkultur und die Subkulturen elektronischer Tanzmusik rund um die Welt. Sowohl ihre Karriere als auch ihr Privatleben sind maßgeblich von Clubkultur bestimmt – egal ob auf verschwitzten Warehouse Partys in Brooklyn oder in der Berliner Clubkultur, der sie sich seit ihrem Umzug tief verbunden fühlt. (Foto: Kasia Zacharko)</p>
</div></div>
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			</item>
		<item>
		<title>Clubcommission fordert: Tanzen unter freiem Himmel jetzt ermöglichen!</title>
		<link>https://www.clubcommission.de/clubcommission-fordert-tanzen-unter-freiem-himmel-jetzt-ermoeglichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[danieljakobson]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2021 14:50:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clubcommission.de/?p=2436</guid>

					<description><![CDATA[Die Clubcommission begrüßt die am 1. Juni beschlossenen Lockerungsmaßnahmen seitens des Berliner Senats, kritisiert aber gleichzeitig die Entscheidung, dass weiterhin nur Veranstaltungen mit fest zugewiesenen Sitzplätzen möglich sind. Ein zeitgemäßes Verständnis von Kultur und den Bedürfnissen der Bevölkerung lassen vor dem Hintergrund des geringen Infektionsrisikos im Freien keine andere Schlussfolgerung zu, als die Abschaffung des [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Clubcommission begrüßt die am 1. Juni beschlossenen Lockerungsmaßnahmen seitens des Berliner Senats, kritisiert aber gleichzeitig die Entscheidung, dass weiterhin nur Veranstaltungen mit fest zugewiesenen Sitzplätzen möglich sind. Ein zeitgemäßes Verständnis von Kultur und den Bedürfnissen der Bevölkerung lassen vor dem Hintergrund des geringen Infektionsrisikos im Freien keine andere Schlussfolgerung zu, als die Abschaffung des Tanzverbots unter freiem Himmel. Des weiteren fordert die Clubcommission die zeitnahe Durchführung von Testveranstaltungen in Innenräumen, wie sie zuletzt in Barcelona, Amsterdam und Liverpool durchgeführt wurden.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Berliner Senat hat entschieden, geplante Lockerungen des Stufenplans vorzuziehen. Die Abschaffung der Testpflicht beim Besuch der Außengastronomie, die Öffnung von Kultur- und Veranstaltungsstätten für das Publikum und die Anhebung der Personenobergrenzen sind ein wichtiger Schritt zurück zur Normalität. Sinkende Inzidenzen, das flächendeckende Testangebot und die fortgeschrittene Impfkampagne rechtfertigen diese Entscheidung. Dass jedoch am Verbot von Tanzveranstaltungen auf Außenflächen festgehalten wird, lässt sich in keiner Weise begründen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon im vergangenen Jahr überzeugten Veranstalter:innen und Clubs mit sicheren Veranstaltungskonzepten. So fanden zum Tag der Clubkultur am 3. Oktober 2020 mehr als 30 Veranstaltungen sowohl in Innenräumen als auch auf Außenflächen statt. Durchdachte Hygienekonzepte und ein hohes Verantwortungsbewusstsein seitens der Verantwortlichen reduzierten das Ansteckungsrisiko auf ein absolutes Minimum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Befragung der Berliner Clubbetreiber:innen und Veranstalter:innen, die im April von der Clubcommission durchgeführt wurde, bestätigt, dass innerhalb der Clubkultur ein fundiertes Wissen über Infektionssschutzmaßnahmen existiert und eine ebenso hohe Bereitschaft, diese umzusetzen. So schätzten 90 Prozent der Befragten ihre Kenntnisse zu Hygienekonzepten gut oder sehr gut ein. Ebenfalls erklärte sich die Mehrheit bereit, bei Veranstaltungen Impfpässe oder Testergebnisse zu kontrollieren, Schnelltests anzubieten oder mit Apps und personalisierten Tickets zu arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass auf Außen- und Freiflächen das Tanzen weiterhin verboten bleiben soll, ist daher aus Sicht der Clubcommission nicht nachvollziehbar. Es widerspricht der Einschätzung führender Aerosolforscher:innen, die in einem offenen Brief argumentierten, dass Ansteckungen fast ausschließlich in geschlossenen Räumen stattfinden. Hinzu kommt, dass die Öffnungsschritte für Kultur vor allem mit Blick auf die sogenannte Hochkultur entwickelt wurden. Für viele Menschen kann das Tanzen auf einem Open Air jedoch genauso bereichernd und identitätsstiftend sein wie ein Museumsbesuch. Deshalb fordert die Clubcommission, das Verbot von Tanzveranstaltungen abzuschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teil des 6-Punkte Plans der Clubcommission zur Wiedereröffnung ist zudem auch die Durchführung von Testveranstaltungen in Innenräumen. In anderen europäischen Städten wurden zuletzt unter wissenschaftlicher Begleitung entsprechende Tests im Rahmen von Groß- und Kleinveranstaltungen durchgeführt. Dort konnten die Probanden teils ohne Maske und ohne Abstand tanzen, wenn sie einen Schnelltest oder einen Impfnachweis vorlegen konnten. Anfang Mai fand in Liverpool ein Festival vor 5.000 negativ getesteten Besucher:innen statt, bei dem nach Aussage der Behörden ein ähnlich geringes Infektionsrisiko bestanden habe wie bei einem Supermarkt- oder Restaurantbesuch. Bei einem Konzert Ende April in Barcelona konnte keine Infektion mit der Veranstaltung in Verbindung gebracht werden und bei vier Großveranstaltungen in den Niederlanden mit 6.000 Personen kam es zu lediglich fünf Ansteckungen, die eine zeitliche Nähe aufwiesen. Die europäischen Erfolgserlebnisse sollten auch Berlin den erforderlichen Anstoß geben, um nach dem abrupten Ende im März 2020 erneut Pilotprojekte zu wagen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="570" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-14-um-18.33.02-1024x570.png" alt="" class="wp-image-2244" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-14-um-18.33.02-1024x570.png 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-14-um-18.33.02-300x167.png 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-14-um-18.33.02-768x427.png 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-14-um-18.33.02-1536x855.png 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/Bildschirmfoto-2021-04-14-um-18.33.02.png 1628w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption>Tag der Clubkultur 2020 (Holzmarkt) &#8211; Andrea Rojas</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Im Sommer 2020 konnten wir bereits mit zahlreichen Tanzveranstaltungen unter freiem Himmel beweisen, dass sicheres Tanzen mit unseren Hygienekonzepten möglich ist. Jetzt, wo die Infektionsraten wieder stark gesunken sind, sollte es für die Politik wieder selbstverständlich sein, der Gesellschaft das Recht zurückzugeben, unter freiem Himmel tanzen zu dürfen.”</em> Pamela Schobeß, 1. Vorsitzende der Clubcommission Berlin e.V.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Ob auf den Außenflächen eines Clubs oder im Park, es bleibt Menschen verboten, im Freien zu tanzen. Daran können bisher weder ein negatives Testergebnis noch ein ausgefeiltes Hygienekonzept etwas ändern. Das Tanzverbot ist für uns absolut nicht nachvollziehbar und sollte deshalb so schnell wie möglich abgeschafft werden.” </em>Lutz Leichsenring, Pressesprecher und Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Clubcommission Berlin e.V.</p>
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		<item>
		<title>Berliner Clubs sind bereit für den Sommer</title>
		<link>https://www.clubcommission.de/berliner-clubs-sind-bereit-fuer-den-sommer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[danieljakobson]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2021 13:25:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[Die vergangenen 14 Monate stellten für die Berliner Clubkultur eine nie zuvor dagewesene Herausforderung dar. Trotz Fördermöglichkeiten, der Umwidmung von Clubs zu Test- und Impfzentren, zahlreicher Streaming-Events und Spendenaktionen blieb die Gesamtsituation der Berliner Clubkultur weitestgehend unbekannt – bis jetzt. Durch die Club-Monitoring Berlin Befragung der Clubcommission Berlin e.V. konnte das erste umfassende Lagebild der [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die vergangenen 14 Monate stellten für die Berliner Clubkultur eine nie zuvor dagewesene Herausforderung dar. Trotz Fördermöglichkeiten, der Umwidmung von Clubs zu Test- und Impfzentren, zahlreicher Streaming-Events und Spendenaktionen blieb die Gesamtsituation der Berliner Clubkultur weitestgehend unbekannt – bis jetzt. Durch die Club-Monitoring Berlin Befragung der Clubcommission Berlin e.V. konnte das erste umfassende Lagebild der Berliner Clubszene erarbeitet werden. 160 Clubbetreiber:innen und Veranstalter:innen haben sich an der Befragung beteiligt.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ergebnisse des Club Monitoring Berlin machen deutlich, dass die Berliner Club- und Veranstalter:innenszene darauf vorbereitet ist, den Betrieb wieder aufzunehmen. So schätzten 90 Prozent der Befragten ihre Kenntnisse zu Hygienekonzepten gut oder sehr gut ein. Ebenfalls ist die Mehrheit bereit, bei Veranstaltungen Impfpässe oder Testergebnisse zu kontrollieren, Schnelltests anzubieten oder mit Apps und personalisierten Tickets zu arbeiten. Dabei zeigt sich die Berliner Clubkultur gewohnt kreativ und kompromissbereit: Mehrheitlich bekundeten die Befragten ihr Interesse, eigene Außenflächen sowie Frei- und Parkflächen für ihre Veranstaltungen nutzen zu wollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der vom Berliner Senat vorgestellte Stufenplan zur Öffnung von Kultur-, Gastronomie- und Freizeitangeboten ergibt mit Blick auf die Befragungsergebnisse ein stimmiges Gesamtbild. Das vorhandene Wissen zum Infektionsschutz und das Hohe Maß an Verantwortungsbewusstsein innerhalb der Club- und Veranstalter:innenszene versprechen dem Berliner Publikum einen Sommer mit gründlich konzipierten Veranstaltungen und einem minimalen Infektionsrisiko.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.001.jpeg" alt="" class="wp-image-2407" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.001.jpeg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.001-300x225.jpeg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.001-768x576.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Dennoch hat die Corona-Pandemie die Berliner Clubkultur nachhaltig beeinträchtigt. Den Umsatz schätzten die Befragten für 2020 durchschnittlich auf 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein. Das entspricht in etwa dem Umsatz während des Normalbetriebs bis zur Schließung. Die Hilfsprogramme von Bund und Land konnten das schlimmste verhindern. Sie wurden an beinahe 77 Prozent der Befragten ausgezahlt, auch wenn die Mehrheit angibt, mit der Abwicklung unzufrieden zu sein. Dank der Hilfsprogramme und Spenden sind 69 Prozent der Befragten davon überzeugt, ihren Veranstaltungsbetrieb nach der Pandemie fortführen zu können. Dass allerdings fast 16 Prozent mit dem Gedanken spielen, ihr Unternehmen aufzugeben, ist besorgniserregend. Es ist erklärtes Ziel der Clubcommission, die Clubkultur ausnahmslos durch die Pandemie zu retten. Jeder geschlossene Club ist einer zu viel.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="565" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.004-1.jpeg" alt="" class="wp-image-2412" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.004-1.jpeg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.004-1-300x166.jpeg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.004-1-768x424.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.003.jpeg" alt="" class="wp-image-2410" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.003.jpeg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.003-300x225.jpeg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.003-768x576.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lutz Leichsenring, Pressesprecher und Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>“Jetzt, wo das Ende der dritten Welle in Sicht ist, ist es Aufgabe der Politik Ausnahmegenehmigungen und Modellprojekte zu ermöglichen. Der Beschluss des Berliner Senats, die Außengastronomie zu öffnen und kulturelle Veranstaltungen im Freien zu ermöglichen, ist der Hoffnungsschimmer, auf den wir lange gewartet haben. Mit vereinfachten Genehmigungsverfahren für Veranstaltungen, flexiblen Öffnungszeiten für Außenbereiche und Ausnahmeregelungen beim Immissionsschutz wäre der gesamten Veranstaltungs- und Gastronomiebranche geholfen.”</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Pamela Schobeß, 1. Vorsitzende des Geschäftsführenden Vorstands:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>&#8222;Die Vorstellung, dass Clubs hohe Gewinne abwerfen, ist die absolute Ausnahme. Nur 34 Prozent der Befragten konnten vor der Pandemie überhaupt finanzielle Rücklagen bilden &#8211; und die sind nun aufgebraucht. Dass dennoch alle Clubs bis jetzt durchgehalten haben, ist großartig. Aber gerade die kommenden Monate werden sehr schwierig. Clubkultur kann erst dann wieder echte Clubkultur sein, wenn es möglich ist, auf Abstand in Innenräumen zu verzichten. Bis dahin sind Clubs und Musikspielstätten weiterhin auf Fördermittel angewiesen.&#8220;</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bericht zum Clubmonitoring Berlin kann <a href="https://mcusercontent.com/22c48387e52e68e097d159575/files/dd8b4de1-6727-f44b-e95f-a8aeb4cfbb95/Club_Monitoring_Bericht_5_21.pdf">über diesen Link</a> direkt als .pdf heruntergeladen werden.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.002.jpeg" alt="" class="wp-image-2408" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.002.jpeg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.002-300x225.jpeg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.002-768x576.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.005.jpeg" alt="" class="wp-image-2411" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.005.jpeg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.005-300x225.jpeg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.005-768x576.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.006.jpeg" alt="" class="wp-image-2413" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.006.jpeg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.006-300x225.jpeg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.006-768x576.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.007.jpeg" alt="" class="wp-image-2414" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.007.jpeg 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.007-300x225.jpeg 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/05/Ohne-Titel-2.007-768x576.jpeg 768w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>
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		<title>Club Monitoring Berlin</title>
		<link>https://www.clubcommission.de/club-monitoring-berlin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[danieljakobson]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2021 15:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
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					<description><![CDATA[[Click for English version] Kaum ein anderer Bereich des öffentlichen Lebens wurde von der Corona-Pandemie so hart getroffen wie das Nachtleben und die Clubkultur. Mit unserer Befragung wollen wir ein umfassendes Stimmungsbild erarbeiten, das der gesamten Branche dabei helfen kann, diese außerordentliche Krise zu überwinden. Deshalb rufen wir alle Betreiber:innen und Veranstalter:innen dazu auf, an [&#8230;]]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="462" src="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/CMB_Logo_2-Kopie-1024x462.png" alt="" class="wp-image-2258" srcset="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/CMB_Logo_2-Kopie-1024x462.png 1024w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/CMB_Logo_2-Kopie-300x135.png 300w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/CMB_Logo_2-Kopie-768x346.png 768w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/CMB_Logo_2-Kopie-1536x693.png 1536w, https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2021/04/CMB_Logo_2-Kopie-2048x924.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">[<a href="https://www.clubcommission.de/club-monitoring-berlin-english/">Click for English version</a>]</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kaum ein anderer Bereich des öffentlichen Lebens wurde von der Corona-Pandemie so hart getroffen wie das Nachtleben und die Clubkultur. Mit unserer Befragung wollen wir ein umfassendes Stimmungsbild erarbeiten, das der gesamten Branche dabei helfen kann, diese außerordentliche Krise zu überwinden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb rufen wir alle Betreiber:innen und Veranstalter:innen dazu auf, an unserer Befragung teilzunehmen. Solltet ihr von uns noch keine Einladung erhalten haben, bitten wir euch darum, euch für die Befragung anzumelden. Im Anschluss schicken wir euch den Link zur Befragung per E-Mail.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eure Daten werden uns ausschließlich anonymisiert vorliegen und nicht individuell analysiert. Weitere Antworten findet ihr in unseren <a href="https://www.clubcommission.de/faq/">FAQ</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Clubkultur und Corona 2020/21</title>
		<link>https://www.clubcommission.de/clubkultur-und-corona-2020-21/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Baumunk]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2020 18:11:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[Club Culture Hub]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkataster]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Free Open Airs]]></category>
		<category><![CDATA[Freiflächen Entwicklung Fortbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Räume + Flächen]]></category>
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					<description><![CDATA[Fotos: @mischaheuer Viele von Euch kennen nicht den Umfang der Arbeit der Clubcommission, die in diesem Jahr eine besonders große Herausforderung für die vielen Mitarbeiter*innen und ehrenamtlichen Kräfte. Hier daher ein Rückblick und Ausblick des Krisenjahres. +++ Achtung: Dies ist ein langer Text, in dem auch sehr viele Mitarbeiter*innen und Unterstützer*innen genannt werden. Wenn wir [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Fotos: @mischaheuer</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Viele von Euch kennen nicht den Umfang der Arbeit der Clubcommission, die in diesem Jahr eine besonders große Herausforderung für die vielen Mitarbeiter*innen und ehrenamtlichen Kräfte. Hier daher ein Rückblick und Ausblick des Krisenjahres.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">+++ Achtung: Dies ist ein langer Text, in dem auch sehr viele Mitarbeiter*innen und Unterstützer*innen genannt werden. Wenn wir Dich hier versehentlich vergessen haben zu erwähnen, dann schreib uns bitte kurz, damit wir den Text ergänzen können &#8211; <a rel="noreferrer noopener" href="mailto:presse@clubcommission.de" target="_blank">presse@clubcommission.de</a> +++</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Jahr 2020 hat uns alle vor eine harte Probe gestellt. Uns allen wurde binnen weniger Tage die Grundlage unseres Schaffens entzogen. Das, worin wir gut sind &#8211; Menschen zusammenzubringen, Kunst produzieren, Publikum begeistern, Geselligkeit, Halt und Hoffnung, für mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu engagieren und zu mobilisieren &#8211; all das war plötzlich nur noch sehr eingeschränkt möglich. Hinzu kamen sehr viele ungeklärte Fragen und Aufwand, die Krise zu bewältigen &#8211; Rückerstattungen, Vertragsauflösungen, Kündigungen, Existenzängste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berliner Clubs nehmen nicht alle Entscheidungen leichtfertig hin, Verordnungen die unsere Freiheiten einschränken, Technologien, die unsere Daten sammeln, Verbote, die uns unsere Berufe nicht mehr ausüben lassen. Auch, wenn das für viele nicht offensichtlich ist, auch hinter den Kulissen der Clubcommission wird diskutiert, gestritten, in Frage gestellt. Bootsdemo ja, oder nein? Wie geht man mit Corona-Leugnung und -verharmlosung um? In eine Debatte einbeziehen, ignorieren oder Hausverbot erteilen? Welche Tracing App verschlüsselt Daten, welche nicht? Wie gut sind Schnelltests und wie kann man dadurch Veranstaltungen sicherer machen? Wie schafft man es, für so eine heterogene Szene eine gemeinsame Strategie zu entwickeln und Stimme zu bilden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits vor dem Lockdown am Freitag, den 13. März war die Situation für Berliner Clubbetreiber*innen alles andere als entspannt. Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg schränkte die Durchführung von Veranstaltungen massiv und unverhältnismäßig ein. Das Kitkat erhielt eine Kündigung, die RummelsBucht muss einem Aquarium weichen und der große Schock gleich zu Jahresbeginn &#8211; Grundstückseigentümer S-IMMO versagte der Griessmuehle die Verlängerung des Mietvertrags. Interventionen von Bezirksbürgermeister Martin Hikel und Senatorin Ramona Pop, sowie ein Runder Tisch der Clubcommission konnte die Räumung nicht mehr verhindern. Die Verhandlungen, der Protest und die mediale Aufmerksamkeit ermöglichten allerdings David und seinem Team ein paar Wochen Aufschub, einen nahtlosen Umzug ins Exil in die Alte Münze und wenig später auch zu einem neuen Standort in der Bärenquell-Brauerei in Niederschöneweide.</p>



<figure class="wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-groove"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="IKzGU64ofK"><a href="https://groove.de/2020/05/12/griessmuehle-berliner-club-findet-neues-zuhause/">Griessmuehle: Berliner Club findet neues Zuhause</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Griessmuehle: Berliner Club findet neues Zuhause&#8220; &#8212; Groove" src="https://groove.de/2020/05/12/griessmuehle-berliner-club-findet-neues-zuhause/embed/#?secret=ryb5OJvsnj#?secret=IKzGU64ofK" data-secret="IKzGU64ofK" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>CORONA TASK FORCE</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Februar dann die ersten Meldungen von Virusinfektionen in Europa. Die Clubcommission gründete unmittelbar eine Task Force Gruppe und organisierte regelmäßige Treffen im Kitkat und in unserem Büro, lud Expert*innen ein und nahm Kontakt mit dem Senat auf. Wenige Tage später wurden die ersten Corona-Fälle in Berlin festgestellt, die unglücklicherweise in direktem Zusammenhang mit einigen Bars und Clubs standen, sogenannten &#8222;Superspreadern&#8220;. Bevor hier nun die ersten Kommentare die Evidenz in Frage stellen, ob Infektion auch gleich Symptome bedeutet und inwieweit das alles nachweisbar ist: Das spielt in einer öffentlichen Debatte und hunderten Presseanfragen an uns kaum eine Rolle. Die Gefahr war sehr real, dass Clubs und die dort vertretenen marginalisierten Gruppen von der Mehrheitsgesellschaft als ursächlich für die Verbreitung einer Krankheit verantwortlich ausgemacht werden, sowie als unmoralisch, unsolidarisch und hedonistisch stigmatisiert werden. Dies hätte uns nicht nur sämtliche Akzeptanz als sozio-kulturelle Akteure gekostet, sondern wahrscheinlich auch alle damit verbundenen Hilfsangebote. Wir steckten also mitten in einem großen Dilemma.</p>



<figure class="wp-block-embed-wordpress wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-clubcommission-berlin"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="3KRsxGuEMB"><a href="https://www.clubcommission.de/should-clubs-open-immediately/">Should Clubs Open Immediately?</a></blockquote><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Should Clubs Open Immediately?&#8220; &#8212; Clubcommission Berlin" src="https://www.clubcommission.de/should-clubs-open-immediately/embed/#?secret=uqG7vAf1vz#?secret=3KRsxGuEMB" data-secret="3KRsxGuEMB" width="500" height="282" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Clubszene ist nicht nur in Berlin, sondern in Deutschland und europaweit recht gut organisiert in den Interessenvertretungen LiveKomm und LiveDMA. Fast alle Clubs sind dort Mitglied, es wurden bereits viele Studien und Konferenzen durchgeführt; wichtige Entscheider*innen der Politik haben sich bereits von uns gehört oder sich mit unseren Themen auseinandergesetzt. Das unterscheidet uns auch von z.B. Bookingagenturen, die sich erst in diesem Jahr unter dem Namen “Booking United” zusammengeschlossen haben. Das hat uns natürlich geholfen, um neben hunderten anderen Branchen, die von der Pandemie betroffen wurden, Gehör zu finden.</p>



<h4 class="wp-block-heading">UNITED WE STREAM</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne die langjährige Netzwerkarbeit wäre es uns auch nie gelungen, binnen fünf Tagen die Spendenkampagne <a href="http://www.unitedwestream.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">UNITED WE STREAM</a> ins Leben zu rufen, an der sich nahezu alle Berliner Clubs solidarisch beteiligt haben. Es hätte nicht das Telefonat zwischen den Clubcommissions-Vorständen Larissa Krause und Lutz Leichsenring gegeben, die Kampagne gemeinsam mit der Initiative Reclaim Club Culture zu initiieren, für die sich in Folge ein nahezu 200-köpfiges Team begeistern ließ. Es folgten unzählige Conference-Calls, Entscheidungen, Partnerschaften, basierend auf vielen Jahren aufgebautem Netzwerk und Vertrauen. Chi-Thien Nguyen, John Muder und Tom Szana kümmerten sich um die Produktion. Anna Harnes dachte sich den Namen aus, Vinzent Britz entwickelte das Logo, Amelie Krzewina das Look&amp;Feel. Marco Herzog setzte in wenigen Tagen eine Website und Server auf, Nils Gelfort kümmerte sich um Reichweite und Partnerschaften. Daniel Plasch und Katharin Ahrend koordinierten das Programm mit jedem einzelnen Club. Pablo Vollmer, Nicole Erfurth und Raimund Reintjes konzipierten ein möglichst faires Verteilungsmodell. Robin Schellenberg verbrachte mit seinem Social Media Team tage- und nächtelang am “digitalen Tresen”. ARTE Concert, rbb, Soundcloud, radioeins, FLUX FM, Siegessäule, VICE, &#8230; alle brachten ihre Ressourcen ein, um in Folge 73 Live-Streams zu produzieren und zu verbreiten. 570.000 € Spenden konnten wenige Monate später an 66 Clubs ausgeschüttet werden. 45.000 € Spenden gingen zudem an den Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung, nach dem Motto &#8222;Not ist nicht gleich Not&#8220;. Aus United We Stream entwickelte sich nicht nur das Debattenformat &#8222;United We Talk&#8220; in Partnerschaft mit ALEX Berlin, bei dem sich besonders Vorstandsmitglied Thomas Lehnen eingebracht hatte. United We Stream wurde zu einer weltweite Bewegung, die über 1,5 Millionen Euro Spenden in 104 Städten auf 5 Kontinenten sammeln konnte. United We Stream konnte über 2200 Künstler*innen eine virtuelle Bühne geben und auf die Sorgen von über 450 Spielstätten aufmerksam machen. United We Stream wurde mit dem VIA &#8211; VUT Indie Awards, dem Listen to Berlin Award und als Kultur- und Kreativpiloten ausgezeichnet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">SOFORTHILFEPROGRAMME</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Aufmerksamkeit, die wir durch die Kampagne in über 100 Medien wie z.B. der Tagesschau, Süddeutsche Zeitung, The Guardian erhielten, half, der Politik verständlich zu machen, in welche Not wir durch die Pandemie und das Veranstaltungsverbot geraten sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wurde schnell allen klar, dass Clubs und Veranstalter*innen mit am Härtesten von der Krise betroffen sind. Und &#8211; im Unterschied zu anderen Branchen &#8211; hatten wir in Berlin fast jede/n betroffene/n Akteur*in in unserem WhatsApp-Chat oder Newsletter Verteiler. Wir konnten also mit Umfragen und direktem Austausch schnell und sehr genau beziffern, wie hoch die laufenden Kosten und die verbleibende Liquidität sind. Unsere Überzeugungsarbeit, vorwiegend durch Pamela Schobeß auf Landesebene und gemeinsam mit der LiveKomm (speziell Karsten Schölermann und Marc Wohlrabe) auch auf Bundesebene in Gremien und Ausschüssen vorgetragen, hatte auch dazu geführt, dass wir nicht als reine Gastronomiebetriebe gelten, sondern auch von Hilfsprogrammen profitieren sollten, die für Kulturorte und -produzenten zur Verfügung gestellt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes konnten zumindest schonmal alle 9.000 festangestellten Mitarbeiter*innen gehalten werden. Mit den Soforthilfepaketen erhalten Clubs einen Ausgleich für ihre laufenden Kosten wie Mieten, Versicherungen etc., können zudem Investitionszuschüsse für Überdachungen, Lüftungen uvm. beantragen und außerdem Zuschüsse für kulturelle Programme in 2021 empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Berlin ist eines von nur vier Bundesländern, das ergänzend zu den Bundeshilfen ein entsprechendes Liquiditätsprogramm für Kulturorte aufgesetzt hat &#8211; zu denen explizit auch unsere Clubs gehören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war nicht einfach, die Kriterien so anzupassen, dass mittlerweile alle Clubs von den Soforthilfen profitieren. Wir haben es allerdings geschafft, dass bis heute kein einziger Club in Berlin sein Geschäft aufgrund der Pandemie aufgeben musste. Es haben sich aber viele Clubs mit Krediten verschuldet oder wichtige Mitarbeiter*innen verloren, die sich neue Jobs gesucht haben. Die meisten Selbständigen und Mini-Jobber haben leider an den Hilfsprogrammen nicht partizipieren können und müssen sich von der Arbeitsagentur unterstützen lassen. Diese Krise ist und bleibt ein großer Einschnitt, was uns noch viele Monate und Jahre belasten wird. Gleiches gilt natürlich auch für die finanzielle Situation unseres Vereins, durch die uns unser Schatzmeister Marcel Weber und Geschäftsführer Lukas Drevenstedt bislang ohne Verluste und mit kühlem Kopf manövriert haben.</p>



<h4 class="wp-block-heading">ANERKENNUNG VON CLUBKULTUR</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Beim <a href="https://www.clubcommission.de/das-war-der-jahresauftakt-der-clubcommission-2020/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jahresauftakt der Clubcommission</a> im Festsaal Kreuzberg sagte noch Senator Klaus Lederer vor ca. 200 Clubbetreiber*innen und Veranstalter*innen: „Gesellschaftlich wird die Clubszene schon als Teil der Berliner Kultur verstanden.&#8220; Die Gesetzgebung würde allerdings hinterherhinken. Um diese anzupassen, schlug die damalige Senatorin für Stadtentwicklung, Katrin Lompscher, vor, das Gesetz des Milieuschutzes auf Clubs zu erweitern. Auch von der CDU und den Grünen wurde Unterstützung angeboten. Wenige Tage später fand nämlich die Anhörung vor dem Bauausschuss des Bundestages an. Schaffen wir es, die Abgeordneten davon zu überzeugen, dass Clubs nicht als &#8222;Vergnügungsstätten&#8220;, sondern als &#8222;Anlagen für kulturelle Zwecke&#8220; anerkannt werden? Bisher werden Clubs und Musikspielstätten als Vergnügungsstätten etwa mit Bordellen und Spielkasinos gleichgesetzt. U.a. Pamela Schobeß (Gretchen) und Jakob Turtur (Jonny Knüppel) waren dazu in den Ausschuss geladen und standen den Parlamentariern Rede und Antwort. Zwischenzeitlich gründete sich auch das fraktionsübergreifende &#8222;<a rel="noreferrer noopener" href="https://www.caren-lay.de/de/article/1531.forum-f%C3%BCr-clubkultur-%C3%BCbergibt-seehofer-offenen-brief.html" target="_blank">Parlamentarische Forum Clubkultur</a>&#8220; im Deutschen Bundestag. Über 120 Bundestagsabgeordnete überreichten einen <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.caren-lay.de/de/article/1531.forum-f%C3%BCr-clubkultur-%C3%BCbergibt-seehofer-offenen-brief.html" target="_blank">offenen Brief</a> an Bundesbauminister Seehofer in dem er aufgefordert wurde, im Rahmen des aktuellen Gesetzgebungsverfahrens zur Baugesetzbuchnovelle, Clubs als Kultur anzuerkennen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ende Oktober entschied auch noch der Bundesfinanzhof, <a href="https://www.bundesfinanzhof.de/de/entscheidung/entscheidungen-online/detail/STRE202010223" target="_blank" rel="noreferrer noopener">dass für Clubnächte der ermäßigte Umsatzsteuersatz gilt</a>. Sie sind damit steuerrechtlich so zu behandeln wie Konzerte. Wir sind sehr froh über diese Entscheidung, auf das sehr viele Anwälte u.a. von der Clubcommission, des Cookies und des Berghains seit über 8 Jahren hinarbeiteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als erstes Parlament der Welt, entschied das Berliner Abgeordnetenhaus am 11. November auf Antrag der Fraktionen SPD, Die Linke und Bündnis90/Die Grünen und unterstützt durch die CDU einen Antrag “<a href="https://polit-x.de/en/documents/3789098/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Clubkultur als Teil von Berlin anerkennen und stärken</a>” </p>



<p class="wp-block-paragraph">Darin wurde u.a. gefordert, dass Clubs als Anlagen für kulturelle Zwecke anerkannt werden, das Clubkataster der Clubcommission Anwendung bei der Bauplanung findet, das Agent of Change-Prinzip eingeführt- sowie der Schallschutzfonds weiter ausgebaut werden soll.</p>



<h4 class="wp-block-heading">TAG DER CLUBKULTUR</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Am 3. Oktober sendete die Berliner Clubkultur auf Initiative von Kultursenator Klaus Lederer ein Signal für ihre Vielfalt und Bedeutung und war damit weltweit die erste Stadt, die einen <a rel="noreferrer noopener" href="https://tagderclubkultur.berlin/" target="_blank">TAG DER CLUBKULTUR</a>  ausrichtete. 40 Clubs und Kollektive wurden an diesem mit je 10.000 Euro für ihr Engagement in der Berliner Clubkultur ausgezeichnet. Mit ihrer Vielfältigkeit und ihrem Facettenreichtum zeichnet die Stadt clubkulturelle Akteure aus und die Diversität der Berliner*innen für einen Tag gemeinschaftlich sichtbar gemacht und gefeiert. Zu den Ausgezeichneten zählten alteingesessene genauso wie jüngere Clubs, Kollektive mit langjährig etablierter Struktur und andere, die erst in den letzten Jahren ihre Arbeit begonnen haben. Da das Kuratorium hatte in seiner Auswahl besonderen Wert auf Intersektionalität und Diversität gelegt, so befand sich im Programm eine große Bandbreite an Musikgenres, Kunstdisziplinen, Community-Spaces, Themenschwerpunkten, Veranstaltungsorten und Medien. Die ausgezeichneten Clubs und Kollektive sowie weitere Bewerber*innen präsentierten bestuhlte Konzerte und Panel-Talks in den eigenen oder fremden Räumlichkeiten, Tanz-Events auf eigenen und öffentlichen Freiflächen, Ausstellungen, Performances, Radiosendungen, Vorträge, Kinderprogramm, Drag-Shows, Podien, Poetry-Slams, Klanginstallationen, Filme und vieles mehr. Alle teilnehmenden Clubs und Kollektive hatten für die Durchführung tragfähige Hygiene- und Sicherheitskonzepte zur Durchführung entwickelt.</p>



<h4 class="wp-block-heading">FREIRÄUME FÜR CLUBS UND FESTIVALS</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verlust von Räumen für Clubkultur bildet schon seit vielen Jahren einen Schwerpunkt der Arbeit der Clubcommission. Unser Arbeitskreis RAUM wurde in den vergangenen zwei Jahren von Jakob Turtur und Daniel Plasch koordiniert, der Arbeitskreis FESTIVALS von Alexander Dettke, unterstützt u.a. von Larissa Krause und Angela Volz. Gegen die Verdrängung durch Nachbarschaftskonflikte und Neubauten hat die Clubcommission in den letzten Jahren viele Projekte initiiert, die über Mediation und Protestaktionen hinausgehen. Der SCHALLSCHUTZFONDS der Senatsverwaltung für Wirtschaft und Energie wird von Raimund Reintjes und Stephanie Koller im Namen der Clubcommission verwaltet und beträgt eine Million Euro für 24 Monate. Clubs können hier Fördergelder beantragen, um Gutachten durchzuführen und Schallschutzmaßnahmen zu finanzieren. 33 Anträge von Clubs sind eingegangen, davon wurden 14 durch eine unabhängige Jury bewilligt. Sieben Projekte wurden bereits umgesetzt bzw. stehen kurz vor Abschluss. Das <a rel="noreferrer noopener" href="http://public.clubkataster.de" target="_blank">CLUBKATASTER</a> wurde 2015 auf Initiative von Lutz Leichsenring in Zusammenarbeit mit dem Musicboard und dem Senat für Stadtentwicklung eingeführt. Die heutige Version 2.0 umfasst 479 Musikspielstätten und wurde mit Stadtplanern umgesetzt und hat sich von einer einfachen Kartenansicht zu einem Geoinformationssystem weiterentwickelt, welches Daten über Musikspielstätten mit Bebauungsplänen, Sanierungsgebieten, Neubauten und Planungszielen verbindet. So ist es möglich, frühzeitig Nutzungskonflikte zu erkennen und zu intervenieren. Das Thema wird von Jonas Seebauer, Kai Sachse und Lukas Drevenstedt behandelt. Wie können die bestehende sozio-kulturellen Freiräume geschützt und neue entwickelt werden? Wie können wir freiwilliges Engagement, welches eine nicht-kommerzielle Kultur zum Ziel hat und damit Aktivitäten engagierter Bürger*innen im Sinne des Gemeinwohls fördern? Ist ein vereinfachtes Genehmigungsverfahren für nicht-kommerzielle Veranstaltungen im Freien möglich? Diese und andere Fragen beschäftigen unser Freiflächen-Team Johannes Grüß, Ilja Minaev, Erich Joseph, Michael Libuda und Jette Schwärmer. Das Team berät Festival- und Open-Air Veranstalter*innen, hat ein <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.clubcommission.de/wp-content/uploads/sites/2/2020/09/Hygienekonzept-Muster-auf-Freifla%CC%88chen.pdf" target="_blank">Muster-Hygienekonzept</a> entwickelt und kümmert sich u.a. um unser Projekt KULTUR IM GRÜNEN, bei dem es um die Erkundung von Flächen in Parks und Grünanlagen geht, sowie die Prozessmoderation, um in Berlin mehr Flächen für Open Airs nutzen zu können. Passend zum Thema, veranstaltete die Clubcommission am 28.10. die Fachkonferenz CLUBS IM NEUBAU im Säälchen. Das Projekt brachte 80 Projektentwickler*innen, Fachplaner*innen und Clubakteur*innen zusammen, um über Potentiale und Clubstandorte zu sprechen. Im Rahmen der FREE OPEN AIR INITIATIVE der Clubcommission haben 2020 mehr als 300 Menschen an Roundtables, Workshops und Weiterbildungsangeboten teilgenommen. Daraus ist eine Telegrammgruppe mit 170 aktiven Mitglieder*innen, sowie ein Newsletter mit über 500 Empfänger*innen entstanden. Durch die vermittelnde (Überzeugungs-)Arbeit unseres Freiflächen-Teams und des AK Festivals konnten zahlreiche Festivals im Sommer dieses Jahres sicher stattfinden. Der vorbildliche Umgang mit der informellen Szene in Berlin fand auch in einer internationalen Kollaboration Gehör. Durch Mitwirkung von Diana Raiselis wurde die Arbeit der Clubcommission mehrfach im <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.nighttime.org/recoveryplan" target="_blank">Global Nighttime Recovery Plan</a> erwähnt, an dem sich über 130 Akteure aus 60 Städten weltweit arbeiten, um international voneinander zu lernen mit der Covid-19 Krise umzugehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">BERATUNGSANGEBOT</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Wie erfolgreich die Arbeit der Clubcommission ist, spiegelt sich auch in der Anzahl der Mitglieder wider. Heute hat der Verein 322 Mitglieder und damit diese Anzahl in den vergangenen sechs Jahren mehr als verdoppelt. Betreut werden unsere (Neu-)Mitglieder durch Gabriele Karamichalis und ehrenamtlich durch den 2. Vorsitzenden Sascha Disselkamp. Petra Sitzenstock, Fabian Kleinert und Holger Baumunk bilden den Kern unseres Experten- und <a href="http://www.clubconsult.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BERATUNGSTEAM</a>s. Dieses bietet Informations-, Netzwerk- und Weiterbildungsveranstaltungen an (z.B. Nightmanger*innen Meetup, zertifizierte Hygieneschulung, Corona-Info-Calls). Allein in 2020 waren dies 280 Einzelberatungen mit Unterstützung von knapp 20 Fachexpert*innen aus branchenrelevanten Fachbereichen (z.B. Genehmigungsverfahren Ämter, GEMA, Awareness, Nachhaltigkeit, Inklusion, Versicherungen, Steuer, Recht), sowie acht (Online-)Info-Veranstaltungen, ein 2-tägiges Seminar zur/m zertifizierte/n Hygienebauftragte/n. Klimawandel ist auch in der Clubcommission ein Schwerpunktthema. Daher wurden in Zusammenarbeit mit Konstanze Meyer von <a rel="noreferrer noopener" href="http://www.clubtopia.de" target="_blank">CLUBTOPIA</a> eine mehrwöchige Schulung zur/m Green Night Manager*in angeboten, sowie das erfolgreiche Innovationslabor &#8222;Future Party Lab&#8220; veranstaltet, bei dem über 300 Menschen in 3 Veranstaltungen innovative Ideen für eine klimafreundliche Clubszene entwickelten. Unterstützt von Lennart Hellmann versendet das Clubcommission Beratungsteam auch einen 2-wöchentlichen Info-Brief mit Schwerpunkt auf die Hilfs- u. Förderprogramme sowie weitere Infos rund zum Thema COVID-19. Mit Unterstützung des Auswärtigen Amts, haben wir uns mit einem digitalen Programm an der Langen Nacht der Ideen beteiligt, in der verschiedene Arbeitskreise der Clubcommission ihre Themen präsentiert haben, geplant und umgesetzt von Timo Koch und vielen Helfer*innen aus dem Clubcommission Büro. Die Clubcommission beteiligte sich in den letzten Jahren auch aktiv an Prävention und Suchthilfe im Rahmen von SONAR BERLIN. Das Projekt ist eine Kooperation von Berliner Präventions- und Suchthilfeprojekten, der Initiative eclipse sowie der Clubcommission Berlin und bietet in der Berliner Partyszene Infostände, Schulungen, Workshops und Beratungen an. Derzeit laufen in diesem Rahmen auch die Vorbereitungen für das erste <a rel="noreferrer noopener" href="https://safer-nightlife.berlin" target="_blank">Drugtesting-Angebot</a> in Berlin. </p>



<h4 class="wp-block-heading">AWARENESS ARBEIT</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Der Bereich und Arbeitskreis Awareness &amp; Diversity wird von Katharin Ahrend koordiniert und auf Seiten des Vorstands von Lewamm &#8222;Lu&#8220; Ghebremariam und İpek İpekçioğlu unterstützt und mitgestaltet. Der Arbeitskreis setzt sich damit auseinander wie möglichst sichere und vielfältige Umgebungen in der Club- und Festivalkultur geschaffen werden können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Projekt unserer Arbeit ist der Aufbau einer AWARENESS-AKADEMIE, bei der Strukturen geschaffen und Ressourcen bereitgestellt werden, die eine diverse Clubkultur ermöglichen soll, an der alle Mitglieder unserer Gesellschaft teilhaben und mitgestalten können. Das Projekt sieht sich als eine Anlaufstelle, Beratung, Vermittlung von Fachexpertise und als Plattform für Vernetzung und Dialog zur Awarenessarbeit in der Clubkultur. Ein Herzstück des Projekts sind die regelmäßigen Awareness &amp; Diversity Roundtables, die aktuell relevanten Themen die verschiedensten Akteur*innen der Berliner Clubkultur zum Austausch zusammenbringen. In Zusammenarbeit mit Eine Welt der Vielfalt e.V., der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung und der LADS (Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung wurde zudem das Projekt DIVERSITYGERECHTES AUSGEHEN IN BERLIN gestartet, um unter anderem eine ganzheitliche Fortbildungsreihe zur Stärkung der Awareness &amp; Diversity Kompetenz in der Clubkultur zu entwickeln. Seit Juni diesen Jahres hat hierfür Melissa Kolukisagil das Projektmanagement inne. Ende 2020 folgte auch die Online-Studie <a rel="noreferrer noopener" href="https://sexismfreenight.eu/websurvey" target="_blank">SEXISM FREE NIGHT</a>, die europaweit Sexismus und sexualisierte Gewalt im Nachtleben und die Schnittstelle zu Drogenkonsum erforscht. Ziel für das kommende Jahr ist in diesem Rahmen die Entwicklung von Trainingskursen für Clubs und Mitarbeitende, sowie eine Sensibilisierungskampagne zur Förderung eines egalitären Nachtlebens für Alle.</p>



<h4 class="wp-block-heading">WIE GEHT ES WEITER?</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Clubcommission hat bereits einen sehr aktiven Arbeitskreis, koordiniert durch Sebastian Riedel und Steffen Schulz, der sich mit Lösungen und Zukunftsszenarien auseinandersetzt. Hier beschäftigen wir uns auf Bundes- und Landesebene intensiv mit Schnelltest-Zentren, Lüftungstechnologien, Tracing Apps uvm. Unsere Vorarbeit und Koordination mit den Bezirken für die Nutzung von Freiflächen, wird uns im nächsten Jahr mehr Optionen für Veranstaltungen unter freiem Himmel bieten. Auch die Hilfsprogramme haben zudem Investitionen ermöglicht, die viele Clubs etwas flexibler bei schlechten Wetterbedingungen machen. Wir gehen wir davon aus, dass die Draußen-Saison in 2021 früher beginnen kann als in den Jahren zuvor. Bis dahin müssen günstige und überall verfügbare Schnelltests für eine höhere Sicherheit sorgen &#8211; und ggfls. auch Alternativen zu Abstand und Maske sein. Dazu sind allerdings noch klinische Studien notwendig, die diesen Nachweis erbringen. Wir stehen zu diesen Themen in engem Austausch mit der Senatsverwaltung für Kultur. Es wird darauf ankommen, dass jede Bar, jeder Konzertsaal, Festival und Club ein eigenes Konzept entwickeln kann, dass eine sichere Durchführung ermöglicht. Die Clubcommission versucht ihren Beitrag zu leisten, dafür Ressourcen, Kontakte und Konzepte zur Verfügung zu stellen. Auch arbeiten wir daran, dass wir von der Politik in dieser Übergangsphase weiterhin solidarisch unterstützt werden, bis wir wieder auf eigenen Füßen stehen können. Insbesondere könnt ihr auf uns zählen, dass im 20. Jahr unseres Bestehens, wir all die Freiheitsrechte wieder lautstark einfordern werden, die wir in den letzten Monaten einbüßen mussten. Lasst uns nicht auseinanderdividieren sondern diese Herausforderung gemeinsam und solidarisch bewältigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An dieser Stelle möchten wir nochmal DANKE sagen an unser großartiges Team und die vielen ehrenamtlichen Unterstützer*innen, die mit uns gemeinsam die vielen Hürden in diesem Ausnahmejahr 2020 genommen haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bleibt negativ, aber optimistisch!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Pamela, Sascha, Marcel, Lutz</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Namen des Vorstands der Clubcommission</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>4. Roundtable Awareness &#038; Diversity: Mental Health und Clubkultur</title>
		<link>https://www.clubcommission.de/4-roundtable-awareness-diversity-mental-health-und-clubkultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Holger Baumunk]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2020 13:51:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Awareness]]></category>
		<category><![CDATA[Clubkultur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.clubcommission.de/?p=2006</guid>

					<description><![CDATA[***English below*** Liebe Alle,  ein unerwartetes, herausforderndes und intensives Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Um zum Jahresabschluss noch einmal zusammenzukommen und gemeinsam zurück aber auch in die Zukunft zu blicken, laden wir euch ganz herzlich zum 4. Roundtable Awareness &#38; Diversity der Clubcommission/ Awareness-Akademie am kommenden Mittwochabend ein.  2020 war bzw. ist gezeichnet von [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<div class="wp-block-group"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em><a href="#english-version">***English below***</a></em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Alle, <br><br>ein unerwartetes, herausforderndes und intensives Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Um zum Jahresabschluss noch einmal zusammenzukommen und gemeinsam zurück aber auch in die Zukunft zu blicken, laden wir euch ganz herzlich zum <strong>4. Roundtable Awareness &amp; Diversity der Clubcommission/ Awareness-Akademie</strong> am kommenden Mittwochabend ein. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2020 war bzw. ist gezeichnet von Krisen, durch die Pandemie sowie einschneidende gesellschaftliche Ereignisse. Insbesondere für die Clubkultur und die Menschen, die sich in ihr verorten, bedeutet das Erschütterungen und große Herausforderungen sowie die Notwendigkeit der Kraft und Kapazität für Veränderungen. Deshalb möchten wir uns im letzten Roundtable dieses Jahres mit dem Thema <strong>Mental Health im Kontext der Clubkultur</strong> beschäftigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einladung 4. Roundtable Awareness &amp; Diversity Berlin<br>Schwerpunkt: Mental Health und Clubkultur<br>16.12.2020, 18:00-21:00 Uhr<br>Online: Zoom-Link wird vorab verschickt<br>Anmeldung via: <a rel="noreferrer noopener" href="mailto:awareness@clubcommission.de" target="_blank">awareness@clubcommission.de</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was sich in den letzten Monaten pandemiebedingt bereits abgezeichnet hat, wird jetzt durch die kürzer werdenden Tage und die Kälte noch deutlicher: Die psychische Belastung, die im Zusammenhang mit den Kontaktbeschränkungen, der teilweise wegbrechenden Struktur und Sicherheit entsteht, steigt an. Für Menschen mit psychischen Symptomen und Erkrankungen ist das besonders schwierig. Aber auch Menschen, die durch die Corona-Krise in existenzielle Not geraten sind, weil die (Club)Kulturbranche mit am härtesten von den Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung betroffen ist, können die aktuelle Situation als extrem belastend empfinden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mentale Gesundheit beeinflusst das ganze Leben: Gefühle, Verhalten, Wahrnehmung, Stimmung, Kontaktfähigkeit, Antrieb, Arbeitsfähigkeit werden maßgeblich von ihr geprägt. Jede*r die/der sich schon mal in einer psychischen Krisensituation befunden hat, weiß, dass ohne mentale Gesundheit wenig im Leben funktioniert oder schön ist. Aber nicht nur Krisensituationen können auf unser Befinden einwirken, auch alltäglich erlebte Belastungen, die aufgrund von strukturellen Benachteiligungen, Marginalisierungen entstehen, spielen eine Rolle. Zusätzlich ist der Umgang des sozialen- und Arbeitsumfeldes mit Individuen in Krisen ausschlaggebend für das Erleben und den Umgang mit sich selbst in schwierigen Situationen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was bedeutet mentale Gesundheit, wenn man in einer existenziellen Krise steckt? In welcher Wechselwirkung stehen mentale Gesundheit und Clubkultur? Und welche Auswirkungen hat darüber hinaus die aktuelle Ausnahmesituation? In welchem Zusammenhang steht Substanzgebrauch und wie verändert sich dieser im Zuge der Pandemie? Wie kann man mit den Ängsten und Vorurteilen umgehen, die häufig unweigerlich mit dem Thema mentale Gesundheit oder Krankheit in Verbindung gebracht werden? Wie schafft man es eine Konversation zu starten über etwas, was man vielleicht gar nicht genau benennen kann?&nbsp;Wie können wir darüber sprechen, uns gegenseitig unterstützen und was braucht es dafür künftig im Rahmen von Clubkultur?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Fragen wollen wir wollen wir in diesem 4. Roundtable mithilfe von verschiedenen thematischen Inputs und Gruppenaustausch nachgehen.&nbsp;</p>



<div class="wp-block-group has-background" style="background-color:#57595a"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#57595a"><strong>Agenda: Mental Health und Clubkultur</strong><br><br><strong>18:00 &#8211; 18:20: Begrüßung und Bericht der letzten Monate und aktuelle Aktivitäten des AK Awareness &amp; Diversity der Clubcommission/ Awareness-Akademie<br><br>18:20 &#8211; 18:35 Input I: Mentale Gesundheit in existenziellen Krisen <br><br>18:35 &#8211; 18:50 Input II: Substanzgebrauch, Mental Health und Covid-19<br><br>18:50 &#8211; 19:30: Clubkultur, Mentale Gesundheit und Substanzgebrauch in Zeiten der Krise &#8211; Diskussionsrunde mit Speaker*innen und Teilnehmenden <br><br>19:30 &#8211; 20:20 Gruppenarbeit: Erarbeitung gemeinsamer Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf gegenseitige Unterstützung in der Community<br><br>20:20 &#8211; 21:00 Präsentation &amp; gemeinsame Diskussion der Ergebnisse &amp; Abschluss<br><br>(ab 21:00 gemeinsamer Austausch für alle, die noch bleiben möchten)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
</div></div>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für den kommenden Roundtable haben wir verschiedene Akteur*innen und Initiativen eingeladen, die aus dem Bereich der mentalen Gesundheit kommen und die sich mit Substanzgebrauch und dessen positiven sowie negativen Auswirkungen auf dem Floor und auch in privaten Räumen auskennen. Gemeinsam mit allen Teilnehmenden wollen wir uns dem Thema der mentalen Gesundheit in der Clubkultur widmen, dazu diskutieren, Schwierigkeiten und Chancen, sowie Ressourcen und Wege ausloten</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>SPEAKER*INNEN</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leur Hirz </strong>ist klinische Psychologin, arbeitet beim <a href="https://www.berliner-krisendienst.de/">Berliner Krisendienst</a>, bei <a href="https://lara-berlin.de/startseite">Lara e.V. &#8211; Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt an Frauen</a>, als feministische Wissenschaftlerin und in der Beratung von Kindern und Jugendlichen im Schulkontext. Sie ist zudem seit einigen jahren aktiv im <a href="http://www.eclipse-online.de/">eclipse e.V. &#8211; psychedelische Krisenintervention</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Katrin Will</strong> kurzer arbeitet als Suchttherapeutin und -beraterin bei <a href="https://vistaberlin.de/">Vista</a> und ist Mitglied der <a href="http://www.safer-nightlife.berlin/">Sonar-Crew</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rüdiger Schmolke</strong> (er) ist Gesundheitswissenschaftler und arbeitet seit 25 Jahren im Bereich der niedrigschwelligen, akzeptierenden Drogenarbeit. Er ist aktiv im Vorstand des <a href="http://www.sonics-netzwerk.net/">SONICS Safer Nightlife Bundesverband</a> und einer der Koordinator*innen bei <a href="http://www.safer-nightlife.berlin/">SONAR &#8211; Safer Nightlife Berlin</a>.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Silan Derin</strong> ist Psychologin, arbeitet als Counclerin im <a href="https://www.stillpointspaces.com/counsellor/7410/">Stillpoint Spaces</a> Berlin und hat selbst in verschiedenen Berliner Clubs und clubkulturellen Zusammenhängen gearbeitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eingeladen sind alle Akteur*innen der Berliner Clubkultur – Clubbetreibende und Mitarbeitende, Kollektive, Festivals, Initiativen, Veranstaltende, Booker*innen, Forscher*innen, Interessierte und mehr. <strong>Willkommen sind sowohl jene, die sich bereits aktiv mit den Themen Awareness &amp; Diversity in der Clubkultur&nbsp; beschäftigen genauso wie jene, die sich einfach interessieren.</strong> Es geht darum, einen Raum für Austausch und Vernetzung zu schaffen, uns gemeinsam für das Thema Mental Health im Kontext der Clubkultur zu sensibilisieren uns für Rassismus in der Szene mit all seinen Facetten zu sensibilisieren und zu unterstützen.&nbsp;&nbsp;</p>



<div class="wp-block-group has-background" style="background-color:#57595a"><div class="wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bitte gebt uns eine kurze Rückmeldung an <a rel="noreferrer noopener" href="mailto:awareness@clubcommission.de?subject=Anmeldung%20Roundtable%3A%20Mental%20Health%20und%20Clubkultur" target="_blank">awareness@clubcommission.de</a>, ob ihr dabei sein könnt.</strong><br>Lasst uns ebenso gerne wissen, ob ihr lieber auf Deutsch oder Englisch zuhört und sprecht, damit wir uns darauf vorbereiten können.</p>
</div></div>



<p class="wp-block-paragraph">Teilt diese Einladung gerne mit Personen, für die sie ebenfalls von Interesse sein könnte und mit jenen, die wir in diesem Diskurs auf jeden Fall dabei haben sollten.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir freuen uns sehr auf das Zusammenkommen und den Austausch.<br>Mit Fragen und Anregungen könnt ihr euch jederzeit bei uns melden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katharin Ahrend und&nbsp;Lewamm Ghebremariam&nbsp;<br>für den<strong> AK Awareness &amp; Diversity der Clubcommission Berlin</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Im Rahmen des Projekts Awareness-Akademie <br>gefördert durch das <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.musicboard-berlin.de/" target="_blank">Musicboard Berlin</a></em><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h4 class="has-text-align-center has-background wp-block-heading" style="background-color:#57595a"><strong><a rel="noreferrer noopener" href="https://sexismfreenight.eu/websurvey/" target="_blank">Please check out and share: Europaweite Umfrage zu Sexismus und sexualisierter Gewalt im Nachtleben</a></strong><br></h4>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph" id="english-version"><strong><em><a href="#english-version">ENGLISH VERSION</a></em></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dear All, <br><br>an unexpected, challenging and intensive year is coming to an end. In order to get together for the annual closing and to look back together into the future, we would like to invite you to the <strong>4th Roundtable Awareness &amp; Diversity of the Clubcommission/ Awareness-Akademie</strong> on Wednesday evening.</p>



<p class="wp-block-paragraph">2020 was or is characterized by crises, by the pandemic and by far-reaching social events. For club culture and the people who are part of it in particular, this means concussions and great challenges as well as the need for strength and capacity for change and rethinking. Therefore, we would like to address the topic of <strong>Mental Health in the context of Club Culture</strong> in the last roundtable of this year.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Invitation 4th. Roundtable Awareness &amp; Diversity Berlin<br>Focus: Mental Health and Club Culture</strong><br><strong>12/16/2020, 6:00pm-9:00pm</strong><br><strong>Online: Zoom link will be sent in advance</strong><br><strong>Registration via: <a rel="noreferrer noopener" href="mailto:awareness@clubcommission.de?subject=Awareness%20%26%20Diversity%20Roundtable" target="_blank">awareness@clubcommission.de</a></strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">What has already become apparent in the last few months due to the pandemic is now becoming even clearer due to the shorter days and the cold temperatures: The psychological stress that arises in connection with the limitations on contact and the partial loss of structure and security is increasing. This is particularly difficult for people with psychological symptoms and illnesses. But people who have experienced existential hardship as a result of the Corona crisis, because the (club) culture sector has been among the hardest hit by the pandemic control measures, can also experience the current situation as extremely stressful. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mental health affects all aspects of life: Feelings, behavior, perception, mood, ability to make contact, drive, ability to work are all significantly shaped by it. Everyone who has ever been in a situation of a mental crisis knows that without mental health hardly anything in life works or is pleasant. But not only a crisis can have an impact on our well-being, also everyday experienced stresses, which arise due to structural disadvantages, marginalizations, play an important role. In addition, the way the social and work environment deals with individuals in crisis is crucial for how they experience and deal with themselves in difficult situations.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>What does mental health mean when one is in an existential crisis? What is the interaction between mental health and club culture? And what are the effects of the current exceptional situation? What is the relationship between substance use and how is it changing in the wake of the pandemic? How can you deal with the anxieties and prejudices that are often inevitably associated with the topic of mental health or illness? How do you start a conversation about something you may not even be able to name exactly? How can we talk about it, support each other and what will be needed in the future in the context of club culture? </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">These questions we want to explore in this 4th Roundtable with the help of different thematic inputs and group exchanges. </p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#57595a"><strong>Agenda: Mental Health and Club Culture</strong><br><br><strong>18:00 &#8211; 18:20: Welcome and report of the last months and current activities of the AK Awareness &amp; Diversity of the Clubcommission/ Awareness-Akademie.<br><br>18:20 &#8211; 18:35 Input I: Mental health in existential crises. <br><br>18:35 &#8211; 18:50 Input II: Substance Use, Mental Health and Covid-19<br><br>18:50 &#8211; 19:30 Club Culture, Mental Health and Substance Use in Times of Crisis &#8211; Roundtable Discussion with Speakers and Participants <br><br>19:35 &#8211; 20:20 Group work: development of joint possibilities for action in relation to mutual support in the community <br><br>20:35 &#8211; 21:00 Presentation &amp; joint discussion of the results &amp; conclusion<br><br>(from 21:00 common exchange for all who want to stay)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">For the upcoming roundtable, we have invited various actors and initiatives that come from the field of mental health, actively fight against the stigma of mental illness and who are familiar with substance use and its positive and negative effects on the floor and in private spaces. Together with all participants, we want to address the topic of mental health in club culture, discuss it, explore difficulties and opportunities, as well as resources and ways forward.    </p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>SPEAKER*INNEN</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leur Hirz</strong> is a clinical psychologist, works at the <a href="https://www.berliner-krisendienst.de/">Berliner Krisendienst</a>, at <a href="https://lara-berlin.de/startseite">Lara e.V.</a>&#8211; specialized counseling center for sexualized violence against women, as a feminist scientist and in counseling children and adolescents in school contexts. She has also been active for several years in <a href="http://www.eclipse-online.de/">eclipse e.V.</a> &#8211; psychedelic crisis intervention.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Katrin Will</strong> works as an addiction therapist and counselor at <a href="https://vistaberlin.de/">Vista</a> and is a member of the <a href="http://www.safer-nightlife.berlin/">Sonar-Crew</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rüdiger Schmolke</strong> is a health scientist and has been working in the field of low-threshold, accepting drug work for 25 years. He is an active member of the board of <a href="http://www.sonics-netzwerk.net/">SONICS Safer Nightlife Bundesverban</a> and one of the coordinators of <a href="http://www.safer-nightlife.berlin/">SONAR &#8211; Safer Nightlife Berlin</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Silan Derin</strong> is a psychologist, works as a councler at <a href="https://www.stillpointspaces.com/counsellor/7410/">Stillpoint Spaces</a> Berlin and has herself worked in various Berlin clubs and club cultural contexts. </p>



<p class="wp-block-paragraph">All actors in club culture are invited &#8211; club operators and employees, collectives, festivals, initiatives, organizers, bookers, researchers, interested people and many more. <strong>Welcome are those who are already actively working on the topics of Awareness &amp; Diversity as well as those who are simply interested.</strong> The aim is to create a space for exchange and networking, to sensitize us together for the topic of mental health in the context of club culture and to raise awareness and support for racism in the scene with all its facets. </p>



<p class="has-background wp-block-paragraph" style="background-color:#57595a"><strong>Please give us a short feedback to <a rel="noreferrer noopener" href="mailto:awareness@clubcommission.de?subject=Anmeldung%20Roundtable%3A%20Mental%20Health%20und%20Clubkultur" target="_blank">awareness@clubcommission.de</a> if you can be there.</strong><br>Also let us know if you prefer to listen and speak in German or English so we can prepare for it.<br><br>Feel free to share this invitation with people for whom it might also be of interest and with those we should definitely have in this discourse. </p>



<p class="wp-block-paragraph">We’re looking forward to the exchange and to meeting you all again.<br>If you have any questions don’t hesitate to message us.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Katharin Ahrend and Lewamm Ghebremariam <br>for the <strong>working group Awareness &amp; Diversity of Clubcommission Berlin</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Im Rahmen des Projekts Awareness-Akademie <br>gefördert durch das <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.musicboard-berlin.de/" target="_blank">Musicboard Berlin</a></em></p>



<h4 class="has-text-align-center has-background wp-block-heading" style="background-color:#57595a"><a rel="noreferrer noopener" href="https://sexismfreenight.eu/websurvey/" target="_blank"><strong>Please also check out and share: Europe-wide survey on sexism and sxualized violence in nightlife</strong></a></h4>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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