Presse
PM Berlin Clubnacht

Pressemitteilung Berlin Clubnacht


am 11.09.2010 im Rahmen der Berlin-Music-Week

 

 

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Berlin bereitet sich auf das Musikhighlight des Jahres vor: Die Berlin-Music-Week vom 6. bis 12.September 2010. Noch nie wurden mehr Bühnen in Berlin bespielt, nie zuvor präsentierten sich dem Publikum mehr Bands und DJs als in der zweiten Septemberwoche. Neben dem Programm für Fachbesucher wie dem Branchentreff Popkomm und dem Kongress all2gethernow bietet Berlin ein breites Musikprogramm für Musikinteressierte. Am Samstag, den 11. September kommen insbesondere Nachtschwärmer und Partygänger bei der "Berlin Clubnacht" auf ihre Kosten.
  
Wie kaum eine andere europäische Stadt ist die freie und divergente Szene Berlins ein musikalisches Versuchlabor und ein weltweiter Magnet für Touristen und Kreative. Die Clubnacht ist seit 2001 das Tool der Berliner Clubszene, um sich als Gemeinschaft darzustellen und sich einem neuen Publikum zu präsentieren. Veranstaltet wird sie von der Clubcommission Berlin, dem Verband für der Berliner Club-, Party- und Kulturereignisveranstalter.

Rekordverdächtig: Clubnacht in über 40 verschiedenen Clubs

Im Rahmen der Clubnacht öffnen rund 40 Clubs ihre Türen und bieten dem Besucher Highlights aus dem weltweit bekannten Berliner Clubprogramm. Mit dabei sind unter anderem die Clubs Tresor, Solar, Fritzclub und das White Trash, sowie die kultverdächtigen Partyreihen Wladimir Kaminer's "Russendisko" im Kaffee Burger und Robert Soko's "Balkanbeats" im Lido. Besonders eingebunden werden dieses Jahr auch zahlreiche Strandbars  und Stadtstrände entlang der Spree, wie das Badeschiff, Kiki Blofeld und das Yaam.

Für Gäste und Fachbesucher bedeutet die Berlin Clubnacht Location Check, Nachwuchskünstler entdecken, frühe Trend erkunden, Label Präsentationen und deren Neuerscheinungen und Newcomer beobachten. Mit einem einzigen Eintrittsbändchen bekommt der Gast der Clubnacht die Möglichkeit, sich von Samstagabend bis Sonntagnachmittag durch die Vielfalt der Berliner Clublandschaft treiben zu lassen und so Neues kennen zu lernen. Von Indie und Rock über Reggae und Soul bis hin zu Techno und Elektro gibt es die ganze musikalische Vielfalt Berlins auf einen Schlag. Als Gastland präsentiert sich in diesem Jahr Indien mit einigen Showcases und Visuals von indischen DJs, Musikern und Performern.

 

 

 
PM BerlinMusicWeek

BERLIN MUSICWEEK vom 6. bis 12. September 2010

Plattform fürdie Zukunft von Musik

Berlin, 04.01.2010. Wir rücken die Musik in den Mittelpunkt:  Vom 6. bis zum 12. September 2010 findet in Berlin erstmalig dieBerlin Music Week statt. In diesem Rahmen präsentiert sich die Vielfalt und Vitalitätder Musikszene einem breiten nationalen und internationalen Publikum. Organisiertwird die Berlin Music Week durch die gemeinnützige Landesgesellschaft KulturprojekteBerlin GmbH – gemeinsam mit den Netzwerken Berlin Music Commission,Clubcommission und all2gethernow sowie dem Berlin Festival, derPopkomm und dem Berliner Senat.

Als dezentrales,urbanes Musikfestival bündelt die Berlin Music Week genre- und branchenübergreifendAktivitäten rund um das Thema Musik und deckt damit alle Facetten der populärenMusik, der Musikwirtschaft und der Musikkultur ab. In der Stadt der 1000Bühnen schließen sich die Veranstalter der breitgefächerten Clubszene undzahlreicher anderer Venues zusammen. Protagonisten und Fans der verschiedenenSzenen haben Gelegenheit, unterschiedlichste musikalische Formate, Musikstileund Veranstaltungsformen zu erleben. Das Programm vereint internationale Größenund Newcomer und erschließt die neuesten Trends aller Genres. Gleichzeitigwerden bei der Musikmesse Popkomm sowie in zahlreichen Kongressen, Tagungen,Weiterbildungen und Veranstaltungen von Verbänden und Netzwerken alle Segmenteder Musikwirtschaft eingebunden. Im Rahmen dieses Branchentreffs wird eineminternationalen Fachpublikum die Möglichkeit zum interdisziplinären Austauschgeboten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen der Kreativwirtschaft –beispielsweise die für die Musikbranche wichtigen Entwicklungen in digitalerProduktion und Distribution.

Die BerlinMusic Week bietet innerhalb einer Woche eine einzigartige Plattform für dieZukunft. Auf zahlreichenVeranstaltungen werden die Consumer zu Mitrednern, Musikfans vermischen sichmit Fachbesuchern, flankierende Geschäftsfelder wie Games, Mode, Film undWerbung finden ein Forum. Mit der Berlin Music Week wird die MusikmetropoleBerlin alljährlich im September zur Bühne für ein Zusammentreffen derinternationalen Musikwelt.

Statementsder Initiatoren der Berlin Music Week

„Berlin genießtweltweit einen hervorragenden Ruf als Musikmetropole – und den wollen wirweiter ausbauen. Die Marke Berlin Music Week ist eine entscheidende strategischeInitiative für die Berliner Musikwirtschaft: Sie bündelt Vitalität und Vielfaltder Branche. Nach dem Vorbild der Fashion Week richtet sich die Music Weeknicht nur an ein Fachpublikum. Berlin lädt künftig jedes Jahr im September alleFans und Szenegänger weltweit zur Music Week in die deutsche Musikhauptstadtein. Wir wollen mit der Berlin Music Week keinen Trends folgen, sondern Trendssetzen."

Harald Wolf,Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen

 

 „BerlinMusic Week, das ist die Chance,  dem Thema  Musik eine neue wirtschaftliche,soziale wie innovative Zukunft zu bauen. Die Chance, eine zerstrittene Branchezu einen, die Konsumenten endlich zu Wort kommen zu lassen und das wildeSpektrum von populärem Sound zu respektieren. Wir verneigen uns vor denKünstlern, geben ihnen neue Möglichkeiten, ihren Sound auf traditionellen undmodernen digitalen Wegen zu präsentieren. Wir verstehen Musikwirtschaft alsDienstleister, als verbindendes Medium, welches helfen kann, Leben in Töne zufassen und weit zu kommunizieren. Wir halten den kreativen Hotspot Berlin fürden besten Ort für dieses Projekt.“

Olaf Kretschmar,Berlin Music Commission

 

 „Eine Wochelang wird Berlin zur Bühne der Musikwelt werden und allen die Essenz dessenpräsentieren, was nur in dieser Metropole 365 Tage im Jahr zelebriert wird...Musik...ist Musik...

ist Musik!“

Johannes vonJena, clubcommission berlin

 

„Die BerlinMusic Week wird in Zukunft mehr sein als die Summe ihrer einzelnen Teile,deshalb engagieren sich auch alle Partner, die "all2gethernow" alsneue Bewegung ins Leben gerufen haben an den Vorbereitungen. Die positiven Ergebnisseund der unverbrauchte Schwung unserer Veranstaltungen im Jahr 2009 sindunverzichtbar für den Neustart der Strukturen in der Berliner und internationalenMusikwirtschaft. Wir freuen uns auf eine all2gethernow 2010 im Rahmen der

Berlin MusicWeek."

Andreas Gebhard,all2gethernow e. V.

 

„Die BerlinMusic Week ist eine Chance, das Festival in einem neuen Rahmen präsentieren zukönnen und gemeinsam mit den neuen Partnern ein noch attraktiveresGesamtangebot an Fans und Macher formulieren zu können."

Marko Hegner,Berlin Festival



Weitere Informationenunter: http://www.berlin-music-week.de/

 

Pressekontakt

Berlin Music Week

c/o Kulturprojekte BerlinGmbH

Presse- undÖffentlichkeitsarbeit

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UPDATE - Konzertabsage

Sizzla-Auftritt in Berlin abgesagt

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt die Entscheidung des BerlinerKesselhaus, den für heute geplanten Auftritt von Sizzla abzusagen.

Das Kesselhaus hat versucht, den Künstler zu einer klaren Positionierunggegen Homophobie und Gewalt gegen Lesben und Schwule zu bewegen. Auch der LSVDhat versucht, Sizzla ein letztes Mal eine goldene Brücke zu bauen. Er wolltesie nicht betreten, sondern will offenbar weiter Hass gegen Homosexuelleverbreiten. Von daher ist die Entscheidung, den Auftritt abzusagen,folgerichtig.

Primäres Ziel aller unserer Aktionen gegen Homophobie im Bereich derDancehall-Musik ist es, dass sich die Lebenssituation von Lesben und Schwulenauf Jamaika verbessert. Wir kämpfen dafür, dass sich das dort gegenüberSchwulen und Lesben herrschende Klima der Gewalt und Rechtlosigkeit ändert.

Dazu gehört der Druck auf durch homophobe Hassmusik aufgefalleneInterpreten, durch Demonstrationen, Strafanzeigen, Konzertabsagen. Dazu gehörtauch der Versuch, bei den Interpreten ein Umdenken zu erreichen, ihnenUnterlassungs- und Verpflichtungserklärungen abzuringen.

Sizzla hat sich dem verweigert. Wir danken dem Kesselhaus dennoch für dieInitiative und seine folgerichtige Entscheidung.

Klaus Jetz
Geschäftsführer
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)


 
Stellungnahme Clubcommission

Stellungnahme der Clubcommission Berlin e.V.
zum „Sizzla“- Konzert am 26. November 2009

im Kesselhaus in der Kulturbrauerei

Die Clubcommission Berlin e.V. empfiehlt ihrem Mitglied „Kulturbrauerei“ mit Nachdruck, das geplante Konzert von Sizzla am 26.11.2009 im Kesselhaus der Kulturbrauerei abzusagen!

Gleichwohl sind wir der Meinung, dass diesem Interpreten keine Auftrittsmöglichkeit in Berlin, auf welcher Bühne auch immer,  gewährt werden sollte.

Begründung:
Der jamaikanische Reggae- und Dancehall-Interpret Sizzla outet sich in vielen seiner Songtexte nicht nur als stark homophob, er kündigt sogar in manchen Refrains an, dass er homosexuelle „Battleboys“ umbringen werde. Bereits in der Vergangenheit rief er dadurch weltweite Proteste zunächst von Schwulenverbänden hervor, woraufhin parteiübergreifende Kritik in vielen Ländern zu Auftritts- und sogar Einreiseverboten des Sängers führten, z.B. in England oder Spanien. Deutschland erwirkte zudem, dass der Sänger an der Grenze der Schengener Staaten generell „zur Nichteinreise ausgeschrieben“ wird.

Sizzla selbst unterzeichnete zwar im Jahre 2007 die sogenannte „Reggae Compassionate Act“, in welcher sich die Unterzeichner zur Nächstenliebe, Respekt gegenüber Andersdenkenden etc. selbst verpflichten. Davon hat er sich in der Folge jedoch mehrfach distanziert, und stoppt auch seine volksverhetzenden Mordaufrufe gegen Homosexuelle nicht. In seinem 2008 veröffentlichten Titel „Nah Apologize“ ist nämlich genau davon die Rede. Die letzen beiden Alben des Interpreten wurden daher von Bundesprüfstellen indiziert.

Homophobie, auch soziale Ausgrenzung und Rassismus, in Falle von Sizzla sogar Mordaufrufe gegen Minderheiten dürfen keine Bühne bekommen, weder in Berlin noch weltweit! Wir freuen uns, dass Verbände, Politiker aller demokratischen Parteien sowie Staatsregierungen eine gemeinsame Sprache sprechen und versuchen Auftritte von Sizzla und damit die Verbreitung volksverhetzenden Gedankenguts zu verhindern.

Es scheint, als seien bei der Buchung von Sizzla die angesprochenen Hintergründe und die politische Brisanz nicht ausreichend recherchiert worden. Das zeigt auch die Pressemitteilung auf der Website unseres Mitglieds zum Konzert, in welcher mit keinem Wort dazu Stellung bezogen wird. In der Erklärung des Kesselhaus-Teams vom 24.11.2009 wird die „homophobe Haltung des Künstlers“ eingeräumt. Auch distanziert sich unser Mitglied erwartungsgemäß von jeglichen Äußerungen in Richtung Lesben- oder Schwulenfeindlichkeit. Dies hat mehrere Maßnahmen beim Konzert zur Folge, die wir als Clubcommission Berlin e.V. im Falle des Auftritts von Sizzla ausdrücklich begrüßen.

Die Clubcommission Berlin e.V. empfiehlt dem Kesselhaus-Team jedoch aus den genannten Gründen die komplette Absage des Konzerts.

Dieser Schritt würde den Fehler der unbedarft wirkenden Buchung des Künstlers deutlich konsequenter korrigieren. Dies überlagert unserer Meinung nach den Ansatz des KH, dem Künstler Grenzen aufzuzeigen und in einen Dialog mit ihm zu treten. Es muss ein Interessensabgleich stattfinden zwischen der negativen Signalwirkung eines Auftritts, dem damit verbundenen Imageschaden, der übrigens auch die CC tangiert,  und der Belehrbarkeit des Herrn Sizzla.

Die letzte Entscheidung darüber obliegt allerdings ausschließlich unserem Mitglied!
Wir rufen unsere Mitglieder dazu auf an der Demonstration gegen das Konzert im Kesselhaus am 26. November 2009 teilzunehmen. Die Demo beginnt um 18.30Uhr am S-Bhf. Schönhauser Allee.

 

CC, Der Vorstand am 26.11.2009

 
20 years city of change - the place to be for music

Fachtagung
vom 6.November 2009  14 - 21 Uhr  - Cafe Moskau

Mit über 400 Besuchern war die Fachtagung zum Thema 20 Jahre Berliner Clubkultur am Freitag, 6.November 2009 im Café Moskau ein voller Erfolg. In vier Panels und einem abschließenden Symposium wurde eineBestandsaufnahme der vergangenen Jahre vorgenommen, über Trends im Clubbusinessund Anregungen für die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure aus derVeranstaltungsbranche, der Tourismuswirtschaft und der Politik gesprochen. Fazit Fachtagung 6.11.09 

 
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