Presse
PM BerlinMusicWeek

BERLIN MUSIC WEEK vom 6. bis 12. September 2010

Plattform für die Zukunft von Musik

Berlin, 04.01.2010. Wir rücken die Musik in den Mittelpunkt:   Vom 6. bis zum 12. September 2010 findet in Berlin erstmalig die Berlin Music Week statt. In diesem Rahmen präsentiert sich die Vielfalt und Vitalität der Musikszene einem breiten nationalen und internationalen Publikum. Organisiert wird die Berlin Music Week durch die gemeinnützige Landesgesellschaft Kulturprojekte Berlin GmbH – gemeinsam mit den Netzwerken Berlin Music Commission, Clubcommission und all2gethernow sowie dem Berlin Festival, der Popkomm und dem Berliner Senat.

Als dezentrales, urbanes Musikfestival bündelt die Berlin Music Week genre- und branchenübergreifend Aktivitäten rund um das Thema Musik und deckt damit alle Facetten der populären Musik, der Musikwirtschaft und der Musikkultur ab. In der Stadt der 1000 Bühnen schließen sich die Veranstalter der breitgefächerten Clubszene und zahlreicher anderer Venues zusammen. Protagonisten und Fans der verschiedenen Szenen haben Gelegenheit, unterschiedlichste musikalische Formate, Musikstile und Veranstaltungsformen zu erleben. Das Programm vereint internationale Größen und Newcomer und erschließt die neuesten Trends aller Genres. Gleichzeitig werden bei der Musikmesse Popkomm sowie in zahlreichen Kongressen, Tagungen, Weiterbildungen und Veranstaltungen von Verbänden und Netzwerken alle Segmente der Musikwirtschaft eingebunden. Im Rahmen dieses Branchentreffs wird einem internationalen Fachpublikum die Möglichkeit zum interdisziplinären Austausch geboten. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Themen der Kreativwirtschaft – beispielsweise die für die Musikbranche wichtigen Entwicklungen in digitaler Produktion und Distribution.

Die Berlin Music Week bietet innerhalb einer Woche eine einzigartige Plattform für die Zukunft. Auf zahlreichen Veranstaltungen werden die Consumer zu Mitrednern, Musikfans vermischen sich mit Fachbesuchern, flankierende Geschäftsfelder wie Games, Mode, Film und Werbung finden ein Forum. Mit der Berlin Music Week wird die Musikmetropole Berlin alljährlich im September zur Bühne für ein Zusammentreffen der internationalen Musikwelt.

Statements der Initiatoren der Berlin Music Week

„Berlin genießt weltweit einen hervorragenden Ruf als Musikmetropole – und den wollen wir weiter ausbauen. Die Marke Berlin Music Week ist eine entscheidende strategische Initiative für die Berliner Musikwirtschaft: Sie bündelt Vitalität und Vielfalt der Branche. Nach dem Vorbild der Fashion Week richtet sich die Music Week nicht nur an ein Fachpublikum. Berlin lädt künftig jedes Jahr im September alle Fans und Szenegänger weltweit zur Music Week in die deutsche Musikhauptstadt ein. Wir wollen mit der Berlin Music Week keinen Trends folgen, sondern Trends setzen."

Harald Wolf, Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Technologie und Frauen

 

 „Berlin Music Week, das ist die Chance,  dem Thema  Musik eine neue wirtschaftliche, soziale wie innovative Zukunft zu bauen. Die Chance, eine zerstrittene Branche zu einen, die Konsumenten endlich zu Wort kommen zu lassen und das wilde Spektrum von populärem Sound zu respektieren. Wir verneigen uns vor den Künstlern, geben ihnen neue Möglichkeiten, ihren Sound auf traditionellen und modernen digitalen Wegen zu präsentieren. Wir verstehen Musikwirtschaft als Dienstleister, als verbindendes Medium, welches helfen kann, Leben in Töne zu fassen und weit zu kommunizieren. Wir halten den kreativen Hotspot Berlin für den besten Ort für dieses Projekt.“

Olaf Kretschmar, Berlin Music Commission

 

 „Eine Woche lang wird Berlin zur Bühne der Musikwelt werden und allen die Essenz dessen präsentieren, was nur in dieser Metropole 365 Tage im Jahr zelebriert wird...Musik... ist Musik...

ist Musik!“

Johannes von Jena, clubcommission berlin

 

„Die Berlin Music Week wird in Zukunft mehr sein als die Summe ihrer einzelnen Teile, deshalb engagieren sich auch alle Partner, die "all2gethernow" als neue Bewegung ins Leben gerufen haben an den Vorbereitungen. Die positiven Ergebnisse und der unverbrauchte Schwung unserer Veranstaltungen im Jahr 2009 sind unverzichtbar für den Neustart der Strukturen in der Berliner und internationalen Musikwirtschaft. Wir freuen uns auf eine all2gethernow 2010 im Rahmen der

Berlin Music Week."

Andreas Gebhard, all2gethernow e. V.

 

„Die Berlin Music Week ist eine Chance, das Festival in einem neuen Rahmen präsentieren zu können und gemeinsam mit den neuen Partnern ein noch attraktiveres Gesamtangebot an Fans und Macher formulieren zu können."

Marko Hegner, Berlin Festival



Weitere Informationen unter: http://www.berlin-music-week.de/

 

Pressekontakt

Berlin Music Week

c/o Kulturprojekte Berlin GmbH

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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UPDATE - Konzertabsage

Sizzla-Auftritt in Berlin abgesagt

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) begrüßt die Entscheidung des Berliner Kesselhaus, den für heute geplanten Auftritt von Sizzla abzusagen.

Das Kesselhaus hat versucht, den Künstler zu einer klaren Positionierung gegen Homophobie und Gewalt gegen Lesben und Schwule zu bewegen. Auch der LSVD hat versucht, Sizzla ein letztes Mal eine goldene Brücke zu bauen. Er wollte sie nicht betreten, sondern will offenbar weiter Hass gegen Homosexuelle verbreiten. Von daher ist die Entscheidung, den Auftritt abzusagen, folgerichtig.

Primäres Ziel aller unserer Aktionen gegen Homophobie im Bereich der Dancehall-Musik ist es, dass sich die Lebenssituation von Lesben und Schwulen auf Jamaika verbessert. Wir kämpfen dafür, dass sich das dort gegenüber Schwulen und Lesben herrschende Klima der Gewalt und Rechtlosigkeit ändert.

Dazu gehört der Druck auf durch homophobe Hassmusik aufgefallene Interpreten, durch Demonstrationen, Strafanzeigen, Konzertabsagen. Dazu gehört auch der Versuch, bei den Interpreten ein Umdenken zu erreichen, ihnen Unterlassungs- und Verpflichtungserklärungen abzuringen.

Sizzla hat sich dem verweigert. Wir danken dem Kesselhaus dennoch für die Initiative und seine folgerichtige Entscheidung.

Klaus Jetz
Geschäftsführer
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD)

 
Stellungnahme Clubcommission

Stellungnahme der Clubcommission Berlin e.V.
zum „Sizzla“- Konzert am 26. November 2009

im Kesselhaus in der Kulturbrauerei

Die Clubcommission Berlin e.V. empfiehlt ihrem Mitglied „Kulturbrauerei“ mit Nachdruck, das geplante Konzert von Sizzla am 26.11.2009 im Kesselhaus der Kulturbrauerei abzusagen!

Gleichwohl sind wir der Meinung, dass diesem Interpreten keine Auftrittsmöglichkeit in Berlin, auf welcher Bühne auch immer,  gewährt werden sollte.

Begründung:
Der jamaikanische Reggae- und Dancehall-Interpret Sizzla outet sich in vielen seiner Songtexte nicht nur als stark homophob, er kündigt sogar in manchen Refrains an, dass er homosexuelle „Battleboys“ umbringen werde. Bereits in der Vergangenheit rief er dadurch weltweite Proteste zunächst von Schwulenverbänden hervor, woraufhin parteiübergreifende Kritik in vielen Ländern zu Auftritts- und sogar Einreiseverboten des Sängers führten, z.B. in England oder Spanien. Deutschland erwirkte zudem, dass der Sänger an der Grenze der Schengener Staaten generell „zur Nichteinreise ausgeschrieben“ wird.

Sizzla selbst unterzeichnete zwar im Jahre 2007 die sogenannte „Reggae Compassionate Act“, in welcher sich die Unterzeichner zur Nächstenliebe, Respekt gegenüber Andersdenkenden etc. selbst verpflichten. Davon hat er sich in der Folge jedoch mehrfach distanziert, und stoppt auch seine volksverhetzenden Mordaufrufe gegen Homosexuelle nicht. In seinem 2008 veröffentlichten Titel „Nah Apologize“ ist nämlich genau davon die Rede. Die letzen beiden Alben des Interpreten wurden daher von Bundesprüfstellen indiziert.

Homophobie, auch soziale Ausgrenzung und Rassismus, in Falle von Sizzla sogar Mordaufrufe gegen Minderheiten dürfen keine Bühne bekommen, weder in Berlin noch weltweit! Wir freuen uns, dass Verbände, Politiker aller demokratischen Parteien sowie Staatsregierungen eine gemeinsame Sprache sprechen und versuchen Auftritte von Sizzla und damit die Verbreitung volksverhetzenden Gedankenguts zu verhindern.

Es scheint, als seien bei der Buchung von Sizzla die angesprochenen Hintergründe und die politische Brisanz nicht ausreichend recherchiert worden. Das zeigt auch die Pressemitteilung auf der Website unseres Mitglieds zum Konzert, in welcher mit keinem Wort dazu Stellung bezogen wird. In der Erklärung des Kesselhaus-Teams vom 24.11.2009 wird die „homophobe Haltung des Künstlers“ eingeräumt. Auch distanziert sich unser Mitglied erwartungsgemäß von jeglichen Äußerungen in Richtung Lesben- oder Schwulenfeindlichkeit. Dies hat mehrere Maßnahmen beim Konzert zur Folge, die wir als Clubcommission Berlin e.V. im Falle des Auftritts von Sizzla ausdrücklich begrüßen.

Die Clubcommission Berlin e.V. empfiehlt dem Kesselhaus-Team jedoch aus den genannten Gründen die komplette Absage des Konzerts.

Dieser Schritt würde den Fehler der unbedarft wirkenden Buchung des Künstlers deutlich konsequenter korrigieren. Dies überlagert unserer Meinung nach den Ansatz des KH, dem Künstler Grenzen aufzuzeigen und in einen Dialog mit ihm zu treten. Es muss ein Interessensabgleich stattfinden zwischen der negativen Signalwirkung eines Auftritts, dem damit verbundenen Imageschaden, der übrigens auch die CC tangiert,  und der Belehrbarkeit des Herrn Sizzla.

Die letzte Entscheidung darüber obliegt allerdings ausschließlich unserem Mitglied!
Wir rufen unsere Mitglieder dazu auf an der Demonstration gegen das Konzert im Kesselhaus am 26. November 2009 teilzunehmen. Die Demo beginnt um 18.30Uhr am S-Bhf. Schönhauser Allee.

 

CC, Der Vorstand am 26.11.2009

 
20 years city of change - the place to be for music

Fachtagung
vom 6.November 2009  14 - 21 Uhr  - Cafe Moskau

Mit über 400 Besuchern war die Fachtagung zum Thema 20 Jahre Berliner Clubkultur am Freitag, 6.November 2009 im Café Moskau ein voller Erfolg. In vier Panels und einem abschließenden Symposium wurde eineBestandsaufnahme der vergangenen Jahre vorgenommen, über Trends im Clubbusinessund Anregungen für die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure aus derVeranstaltungsbranche, der Tourismuswirtschaft und der Politik gesprochen. Fazit Fachtagung 6.11.09 

 
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Berliner Hoffest 8.09.2009


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(v.l.n.r.) Rainer Grigutsch- Geschäftsstelle Clubcommission; Klaus Wowereit; Olaf Möller- 2.Vorsitzender Clubcommission

Auch in diesem Jahr lud der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit wieder zum Berliner Hoffest.
Am Gemeinschaftsstand der Clubcommission und der Berlin MusicCommission wurden, mit der Unterstützung von BECK´s, interessierteGäste verköstigt und zu Gesprächen an den Stand eingeladen. Unter denGästen befanden sich auch Klaus Wowereit selbst und Michael Sodar-Kampagnenleiter beBerlin.
Wir konnten gute Kontakte knüpfen und die Club- und Musikkultur in diesem offiziellen Rahmen entsprechend präsentieren.

Das Projekt wird auch in Zukunft für uns wichtig sein und wir freuenuns auch in diesem Jahr wieder positiven Anklang gefunden zu haben.

 
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