Kaffee Burger Profilseite
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Benutzerstatus
| Aufrufe | 5587 |
| Online Status | OFFLINE |
| Mitglied seit | 13.04.2007 13:04:05 |
| Zuletzt Online | 15.08.2010 12:05:54 |
| Letzte Aktualisierung | 13.03.2008 18:27:20 |
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Kontaktinfo
| Titel: | Kaffee Burger |
| Gruppe: | Club; Bar |
| Adresse: | Torstr. 60 10119 Berlin |
| Straße: | Torstr. 60 |
| Postleitzahl: | 10119 |
| Ort: | Berlin |
| Telefon: | 030 28046495 |
| Telefax: | 030 28046808 |
| E-Mail: | Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können |
| Web: | www.kaffeeburger.de |
| Kurzbeschreibung: | Den Restaurationsstandort Torstraße (ehemals Lothringer Straße bzw. Wilhelm-Pieck-Straße) 60 gibt es seit 1890. Erinnerlich ist, daß sich in den zwanziger Jahren hier ein eher anrüchiges Lokal namens "Café Lido" befand. 1936 übernahm die Familie Burger das Lokal, daher auch der Name Kaffee Burger, der anheimelnde Fraktur-Schriftzug an den Fenstergittern stammt allerdings aus den fünfziger Jahren. Die Schreibung "Kaffee" war eine Eigeninitiative des Schlossers. Bis 1945 gehörte das obere Stockwerk noch zum Burger, eine Wendeltreppe an Stelle der heutigen Damentoilette führte in den Billardsalon. In den siebziger Jahren entwickelte sich das Burger zu einer Szene-Kneipe, was allerdings nicht bedeutete, daß sich hier nur eine wie auch immer geartete "Szene" aufhielt, sondern die Stamm- und Laufkundschaft mit mehr oder weniger berüchtigten Kulturschaffenden durchsetzt war. Die Theaterleute der nahe gelegenen "Volksbühne" gehörten hierbei schon zu den Stammgästen, zu denen sich die ewigen "jungen Autoren" Heiner Müller, Thomas Brasch, Lothar Trolle und andere Dramatiker gesellten. Ab 1976 war hier auch ein Treffpunkt für die politischen Dissidenten und Ausreisenden in spe. 1979 riet eine der zahlreichen zuständigen Behörden dringend zu einer gründlichen, und somit in DDR-Verhältnissen langwierigen, Renovierung, um den Pfuhl des Anstoßes trockenzulegen.Was blieb waren die Velourstapeten, die Spundbrettverkleidungen und die Muschebubu-Lichtinstallation, die bis auf den heutigen Tag behutsam restauriert werden. 1999 übernahm eine leicht unfrische Betreibertrinität das Lokal aus den trauten Händen von Uta Burger, die ebenfalls in Rente ging. Karl-Heinz Heymann, der mittelfristige DEFA-Hase brachte das gastronomische "Gewußt Wie" mit, unter dem die beiden anderen Betreiber, der Ex-UPS-Feldmarschall Uwe Schilling und die dichtende Lederjacke Bert Papenfuß, so lange gelitten hatten. Nach kurzem Tresenumbau eröffnete die Tanzwirtschaft Kaffee Burger am 10. November 1999 unter der Devise "Prenzlauer Berg jetzt auch in Mitte". Das Kulturprogramm bekam den blöden Namen "Salon Brückenkopf", der als Reaktion auf die gerade grassierende Salonschwemme gedacht war, seinen Zweck erfüllte und im September 2000 in Vergessenheit geriet. Kurz darauf wurde der ehemalige Frauenruheraum gegenüber dem Bierausschank für den Publikumsverkehr geöffnet. Bekannt geworden ist das Kaffee Burger mit seiner 14-tägig stattfindenden Russendisko mit Wladimir Kamminer. 2001 kam dann noch die Burger-Bar dazu, um den Ansturm des Partywütigen Publikums Her zu werden. Getanzt werden kann täglich ab 23 Uhr. Viel Spaß. |
Events
Events in den nächsten 30 Tagen:
| Datum | Event | Style |
|---|---|---|
| Saturday - 11. September 2010 22:00 | Russendisko | Disco, Funk, Soul, Crossover |
| Sunday - 12. September 2010 20:15 | Reformbühne Heim & Welt | Literatur |
| Sunday - 12. September 2010 23:00 | Golden Souls Disco | Disco, Funk, Soul, Crossover |
| Monday - 13. September 2010 23:00 | Dance Monkey Dance | Rock, Indie |
| Tuesday - 14. September 2010 20:30 | Radio Hochsee Themenabend | Literatur |
| Tuesday - 14. September 2010 23:00 | Funky Inter Beats | Disco, Funk, Soul, Crossover |
| Wednesday - 15. September 2010 21:00 | StartBurger+KaffeeBurger präs. Auge.blau | Livemusik |
| Wednesday - 15. September 2010 23:00 | Independent Fan club | Rock, Indie |
| Thursday - 16. September 2010 21:00 | Emigrantski Raggamuffin Kollektiv RotFront | Livemusik |
| Thursday - 16. September 2010 23:00 | Salon Deluxe | Disco, Funk, Soul, Crossover |
| Friday - 17. September 2010 22:00 | MC Kaki and the Popjam | Livemusik |
| Friday - 17. September 2010 23:50 | „Waka Waka!“ | Disco, Funk, Soul, Crossover |
| Saturday - 18. September 2010 22:00 | Mike Penny & his Moonshiners | Livemusik |
| Saturday - 18. September 2010 23:50 | Dusty Ballroom präs: Finest Vintage Music | Disco, Funk, Soul, Crossover |
| Sunday - 19. September 2010 20:15 | Reformbühne Heim & Welt | Literatur |
Beschreibung
| Beschreibung: | Den Restaurationsstandort Torstraße (ehemals Lothringer Straße bzw. Wilhelm-Pieck-Straße) 60 gibt es seit 1890. Erinnerlich ist, daß sich in den zwanziger Jahren hier ein eher anrüchiges Lokal namens "Café Lido" befand. 1936 übernahm die Familie Burger das Lokal, daher auch der Name Kaffee Burger, der anheimelnde Fraktur-Schriftzug an den Fenstergittern stammt allerdings aus den fünfziger Jahren. Die Schreibung "Kaffee" war eine Eigeninitiative des Schlossers. Bis 1945 gehörte das obere Stockwerk noch zum Burger, eine Wendeltreppe an Stelle der heutigen Damentoilette führte in den Billardsalon. In den siebziger Jahren entwickelte sich das Burger zu einer Szene-Kneipe, was allerdings nicht bedeutete, daß sich hier nur eine wie auch immer geartete "Szene" aufhielt, sondern die Stamm- und Laufkundschaft mit mehr oder weniger berüchtigten Kulturschaffenden durchsetzt war. Die Theaterleute der nahe gelegenen "Volksbühne" gehörten hierbei schon zu den Stammgästen, zu denen sich die ewigen "jungen Autoren" Heiner Müller, Thomas Brasch, Lothar Trolle und andere Dramatiker gesellten. Ab 1976 war hier auch ein Treffpunkt für die politischen Dissidenten und Ausreisenden in spe. 1979 riet eine der zahlreichen zuständigen Behörden dringend zu einer gründlichen, und somit in DDR-Verhältnissen langwierigen, Renovierung, um den Pfuhl des Anstoßes trockenzulegen.Was blieb waren die Velourstapeten, die Spundbrettverkleidungen und die Muschebubu-Lichtinstallation, die bis auf den heutigen Tag behutsam restauriert werden. 1999 übernahm eine leicht unfrische Betreibertrinität das Lokal aus den trauten Händen von Uta Burger, die ebenfalls in Rente ging. Karl-Heinz Heymann, der mittelfristige DEFA-Hase brachte das gastronomische "Gewußt Wie" mit, unter dem die beiden anderen Betreiber, der Ex-UPS-Feldmarschall Uwe Schilling und die dichtende Lederjacke Bert Papenfuß, so lange gelitten hatten. Nach kurzem Tresenumbau eröffnete die Tanzwirtschaft Kaffee Burger am 10. November 1999 unter der Devise "Prenzlauer Berg jetzt auch in Mitte". Das Kulturprogramm bekam den blöden Namen "Salon Brückenkopf", der als Reaktion auf die gerade grassierende Salonschwemme gedacht war, seinen Zweck erfüllte und im September 2000 in Vergessenheit geriet. Kurz darauf wurde der ehemalige Frauenruheraum gegenüber dem Bierausschank für den Publikumsverkehr geöffnet. Bekannt geworden ist das Kaffee Burger mit seiner 14-tägig stattfindenden Russendisko mit Wladimir Kamminer. 2001 kam dann noch die Burger-Bar dazu, um den Ansturm des Partywütigen Publikums Her zu werden. Getanzt werden kann täglich ab 23 Uhr. Viel Spaß. |
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